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2 BvR 3/21 ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210312.2bvr000321 KI-generiert

Constitutional complaint rejecting chamber composition challenge under Art. 101(1) GG due to lack of serious doubt regarding assigned judges

Geschäftsnummer 2 BvR 3/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court of Germany’s Second Senate, Second Chamber, did not accept the constitutional complaint for decision, thereby rejecting the petitioner's challenge; the Chamber further ruled that it was properly constituted. The dispute involved a constitutional complaint challenging the composition of the judicial chamber, specifically alleging a defect in the appointment of a senior judge (President) who was not actually assigned to the decision. The decisive legal basis was Article 101(1) sentence 2 of the Basic Law (protection against the arbitrary judge) and § 93d(1) sentence 3 of the Federal Constitutional Court Act, which permitted the Court to dispense with reasons for the non-acceptance as the petitioner failed to raise serious doubts regarding the chamber's lawful composition, particularly since the challenged official was not involved in the ruling.

Legislator-Regeste

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§ 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Constitutional complaint rejecting chamber composition challenge under Art. 101(1) GG due to lack of serious doubt regarding assigned judges: Die Kammer hat ihre ordnungsgemäße Besetzung zur Wahrung des Anspruchs aus Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG von Amts wegen zu prüfen, soweit Anlass hierzu besteht (vgl. BVerfGE 65, 152 ; 131, 230 ; BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 6. Oktober 2020 - 2 BvC 32/19 -, Rn. 3).

Schlagwörter

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ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Prozessrecht Wahlfälschung Bildung und Zusammensetzung Widerspruchsverfahren verfassungsmässige Rechtsgleichheit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 65, 152
BVerfGE 65, 152 ; 131, 230 ; BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 6.
BVerfGE 144, 20
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Volltext

Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde ohne weitere Begründung (§ 93d Abs 1 S 3 BVerfGG) - Prüfung der Kammerbesetzung auf eine Besetzungsrüge hin

[TENOR]

Die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts ist ordnungsgemäß besetzt.

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

[GRUENDE]

Auf die Besetzungsrüge der Beschwerdeführerin ist festzustellen, dass die 2. Kammer des Zweiten Senats ordnungsgemäß besetzt ist.

Die Kammer hat ihre ordnungsgemäße Besetzung zur Wahrung des Anspruchs aus Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG von Amts wegen zu prüfen, soweit Anlass hierzu besteht (vgl. BVerfGE 65, 152 ; 131, 230 ; BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 6. Oktober 2020 - 2 BvC 32/19 -, Rn. 3).

Die Beschwerdeführerin zeigt mit ihrem Vortrag nicht ansatzweise ernsthafte Zweifel an der ordnungsgemäßen Kammerbesetzung auf. Hinsichtlich des Präsidenten Harbarth vermag die Besetzungsrüge schon deshalb offensichtlich nicht durchzugreifen, weil er vorliegend nicht zur Entscheidung berufen ist (vgl. BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 6. Oktober 2020 - 2 BvC 32/19 -, Rn. 5; vgl. auch BVerfGE 144, 20 ).

Von einer Begründung der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.