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1 BvR 2126/20 ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20201020.1bvr212620 KI-generiert

Constitutional complaint against statutory determination of coal mine necessity inadmissible for lack of subsidiarity and insufficient reasoning

Geschäftsnummer 1 BvR 2126/20
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court refused to accept the constitutional complaint for decision, leaving the challenged statute in force as no annulment or injunction was ordered. The complainant challenged Section 48 of the Coal Combustion Termination Act (KVBG), which legally established the energy policy and economic necessity for the continuation of the Garzweiler II open-cast mine, arguing that the legislative determination violated fundamental rights. The court dismissed the complaint as inadmissible under Section 90(2) of the Federal Constitutional Court Act (BVerfGG) due to the principle of subsidiarity, as the petitioner had not exhausted prior legal remedies, and further rejected it for failing to meet the substantive reasoning requirements of Section 23(1) and Section 92 BVerfGG.

Legislator-Regeste

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§ 93a Abs. 2 BVerfGG, § 90 Abs. 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Constitutional complaint against statutory determination of coal mine necessity inadmissible for lack of subsidiarity and insufficient reasoning: Die Verfassungsbeschwerde richtet sich unmittelbar gegen § 48 des Gesetzes zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung (Kohleverstromungsbeendigungsgesetz - KVBG) in der Fassung nach Art. 1 des Gesetzes zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung und zur Änderung weiterer Gesetze (Kohleausstiegsgesetz) vom 8. August 2020 (BGBl I S. 1818).

Schlagwörter

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verfassungsmässige Anforderung Begründung in der Sache gesetzlicher Anspruch Rüge verfassungsmässiger Rechte Erforderlichkeit Subsidiaritätsprinzip

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Nichtannahmebeschluss: Rechtssatzverfassungsbeschwerde gegen gesetzliche Feststellung der energiepolitischen und energiewirtschaftlichen Notwendigkeit des Tagebaus Garzweiler II (§ 48 KVBG) wegen Subsidiarität sowie mangels hinreichender Begründung unzulässig

[TENOR]

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

[GRUENDE]

Die Verfassungsbeschwerde richtet sich unmittelbar gegen § 48 des Gesetzes zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung (Kohleverstromungsbeendigungsgesetz - KVBG) in der Fassung nach Art. 1 des Gesetzes zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung und zur Änderung weiterer Gesetze (Kohleausstiegsgesetz) vom 8. August 2020 (BGBl I S. 1818).

Sie ist nicht zur Entscheidung anzunehmen. Annahmegründe gemäß § 93a Abs. 2 BVerfGG liegen nicht vor, weil die Verfassungsbeschwerde unzulässig ist. Ihr steht der Grundsatz der Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde (vgl. § 90 Abs. 2 BVerfGG) entgegen. Sie wird insoweit auch nicht den Begründungsanforderungen aus § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG gerecht.

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.