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2 BvC 38/18 ECLI:DE:BVerfG:2020:cs20200729.2bvc003818 KI-generiert

Electoral review complaint dismissed under § 24 BVerfGG; manifestly inadmissible recusal of judge

Geschäftsnummer 2 BvC 38/18
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court dismissed the applicant’s request for recusal of a judge as manifestly inadmissible and rejected the electoral review complaint. The dispute involved a challenge to the eligibility of an elected official, where the applicant argued the assigned judge was biased; however, the court found the recusal request clearly insufficient and procedurally defective. The decisive legal basis comprised the doctrine that a recusal motion containing only generic assertions is manifestly inadmissible without requiring a formal response from the target judge, coupled with § 24(2) BVerfGG, which permits the omission of a detailed rationale when the outcome is determined by prior reasoning in parallel proceedings and a prior letter from the reporter.

Legislator-Regeste

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§ 24 Satz 2 BVerfGG; Electoral review complaint dismissed under § 24 BVerfGG; manifestly inadmissible recusal of judge: The dispute involved a challenge to the eligibility of an elected official, where the applicant argued the assigned judge was biased; however, the court found the recusal request clearly insufficient and procedurally defective. The decisive legal basis comprised the doctrine that a recusal motion containing only generic assertions is manifestly inadmissible without requiring a formal response from the target judge, coupled with § 24(2) BVerfGG, which permits the omission of a detailed rationale when the outcome is determined by prior reasoning in parallel proceedings and a prior letter from the reporter.

Schlagwörter

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Ausstandsbegehren ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Wahlfälschung Normenkontrolle Wandelungsrecht Rechtslehre

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 11, 1
BVerfGE 11, 1 ; BVerfGK 8, 59 ).
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 24 Satz 2 BVerfGG

Cited in the dispositive to justify the omission of a further reasoned judgment for the dismissal of the electoral review complaint.

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Volltext

A-limine-Abweisung: Parallelentscheidung

[TENOR]

Das Ablehnungsgesuch gegen den Richter Müller wird als unzulässig verworfen.

Die Wahlprüfungsbeschwerde wird verworfen.

[GRUENDE]

1. Das Ablehnungsgesuch des Beschwerdeführers gegen den Richter Müller ist offensichtlich unzulässig.

a) Ein Ablehnungsgesuch, das lediglich Ausführungen enthält, die zur Begründung der Besorgnis der Befangenheit gänzlich ungeeignet sind, ist offensichtlich unzulässig. Bei offensichtlicher Unzulässigkeit bedarf es keiner dienstlichen Stellungnahme des abgelehnten Richters; dieser ist auch von der Entscheidung über das offensichtlich unzulässige Ablehnungsgesuch nicht ausgeschlossen (vgl. BVerfGE 11, 1 ; BVerfGK 8, 59 ).

b) So liegt der Fall hier. Das Ablehnungsgesuch des Beschwerdeführers ist von vornherein nicht geeignet, um die Besorgnis der Befangenheit des Richters Müller zu begründen. Dies folgt aus der Würdigung des - im Wesentlichen mit dem in diesem Verfahren gestellten Ablehnungsgesuch identischen - Ablehnungsgesuchs in dem Verfahren 2 BvC 11/19 mit Senatsbeschluss vom 19. Mai 2020 (dort Rn. 14 ff.).

2. Der Wahlprüfungsbeschwerde bleibt aus den in dem Schreiben des Berichterstatters vom 28. März 2019 genannten Gründen der Erfolg versagt. Gemäß § 24 Satz 2 BVerfGG wird von einer weiteren Begründung abgesehen.