Recusal motion against unnamed judges deemed manifestly inadmissible for lack of specific identification and clear grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court dismissed the constitutional complaint without further reasoning and rejected the applicant’s recusal motion as manifestly inadmissible, rendering the petition for interim relief moot. The dispute concerned a challenge to the admissibility of a recusal application filed against unnamed judges of the First Senate, where the applicant also referenced a prior unrelated case involving a different chamber. The Court held that the recusal motion was clearly inadmissible because the judges were not identified by name and the grounds for bias were not articulated with sufficient clarity, citing precedents requiring specific identification of individual judges. Under § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, the Court dispensed with a detailed written justification, determining that no constitutional rights were violated by the rejection of the manifestly defective procedural filing.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, § 40 Abs. 3 GOBVerfG; Recusal motion against unnamed judges deemed manifestly inadmissible for lack of specific identification and clear grounds: The dispute concerned a challenge to the admissibility of a recusal application filed against unnamed judges of the First Senate, where the applicant also referenced a prior unrelated case involving a different chamber. The Court held that the recusal motion was clearly inadmissible because the judges were not identified by name and the grounds for bias were not articulated with sufficient clarity, citing precedents requiring specific identification of individual judges. Under § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, the Court dispensed with a detailed written justification, determining that no constitutional rights were violated by the rejection of the manifestly defective procedural filing.
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KI-generiertCited in the dispositive to declare the application for interim relief moot due to the non-acceptance of the constitutional complaint.
Cited in the final order to justify the omission of further reasoning in the decision.
Volltext
Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde ohne weitere Begründung - Verwerfung eines mangels namentlicher Bezeichnung der abgelehnten Richter offensichtlich unzulässigen Ablehnungsgesuchs
[TENOR]
Der Ablehnungsantrag gegen die nicht namentlich genannten Richter des Bundesverfassungsgerichts wird als unzulässig verworfen.
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.
Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).
[GRUENDE]
Das Ablehnungsgesuch ist offensichtlich unzulässig, da das Vorbringen des Beschwerdeführers lediglich Ausführungen enthält, die zur Begründung der Besorgnis der Befangenheit gänzlich ungeeignet sind.
Die erkennenden Mitglieder der zuständigen Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts sind weder von Gesetzes wegen noch auf Grund des vom Beschwerdeführer formulierten Ablehnungsgesuchs von der Mitwirkung an der Entscheidung der Verfassungsbeschwerde ausgeschlossen. Sie konnten an der Entscheidung über das offensichtlich unzulässige Ablehnungsgesuch ohne Einholung dienstlicher Stellungnahmen mitwirken (vgl. BVerfGE 131, 239 ; BVerfGK 8, 59 ).
Die offensichtliche Unzulässigkeit des Gesuchs ergibt sich bereits daraus, dass die vom Beschwerdeführer abgelehnten Richter nicht namentlich bezeichnet werden (vgl. BVerfGE 46, 200 ) und die Begründung auch ansonsten nicht mit hinreichender Deutlichkeit erkennen lässt, gegen welche individuellen Gerichtspersonen sich der Ablehnungsantrag richten soll (vgl. BVerfGE 2, 295 ). Soweit der Beschwerdeführer auf die unter dem Aktenzeichen 1 BvR 1965/19 nicht zur Entscheidung angenommene Verfassungsbeschwerde verweist, verkennt er zudem, dass in diesem Verfahren die Zuständigkeit einer anderen und mit der vorliegenden Entscheidung nicht befassten Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts gegeben war.
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.