Missed constitutional complaint deadline: insufficiency of a general medical certificate for reinstatement
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court rejected the applicant's request for reinstatement and declined to accept the constitutional complaint, leaving the decision of the Federal Administrative Court in force. The case involved a constitutional complaint that was filed on March 10, 2017, missing the one-month filing deadline for a final judgment received on January 30, 2017. The applicant sought reinstatement based on a lawyer's alleged inability to act, but the Court found the submitted medical certificate insufficient to prove an unculpable delay, holding that a general certificate of incapacity for work does not establish the specific medically grounded hindrance required. The decision was based on §§ 93(1) sentence 1 and 93(2) of the Federal Constitutional Court Act (BVerfGG), which govern the filing period and the strict requirements for reinstatement due to missed deadlines, noting that the fault of a legal representative is attributed to the party.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 93 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG, § 93 Abs. 1 BVerfGG, § 93 Abs. 2 BVerfGG, § 93 Abs. 2 Satz 6 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Missed constitutional complaint deadline: insufficiency of a general medical certificate for reinstatement: Die Verfassungsbeschwerde ist verfristet (§ 93 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG). Die letztinstanzliche Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ging der Beschwerdeführerin am 30. Januar 2017 zu. Die am 10. März 2017 beim Bundesverfassungsgericht eingegangene Verfassungsbeschwerde wahrt damit nicht die Monatsfrist des § 93 Abs. 1 BVerfGG.
Schlagwörter
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KI-generiertVolltext
Nichtannahme einer wegen Versäumung der Monatsfrist des § 93 Abs 1 S 1 BVerfGG unzulässigen Verfassungsbeschwerde - Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zur Geltendmachung eines Wiedereinsetzungsgrundes nicht ausreichend
[TENOR]
Der Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wird abgelehnt.
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.
[GRUENDE]
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen, weil sie unzulässig ist.
1. Die Verfassungsbeschwerde ist verfristet (§ 93 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG). Die letztinstanzliche Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ging der Beschwerdeführerin am 30. Januar 2017 zu. Die am 10. März 2017 beim Bundesverfassungsgericht eingegangene Verfassungsbeschwerde wahrt damit nicht die Monatsfrist des § 93 Abs. 1 BVerfGG.
2. Der Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand hat keinen Erfolg (§ 93 Abs. 2 BVerfGG). Ein Fall der unverschuldeten Fristversäumnis ist nicht glaubhaft dargelegt worden.
Das vorgelegte ärztliche Attest ist zu unbestimmt und lässt eine medizinisch begründete Verhinderung des Prozessbevollmächtigten der Beschwerdeführerin - dessen Verschulden dem der Beschwerdeführerin gleich steht (§ 93 Abs. 2 Satz 6 BVerfGG) - nicht erkennen. Die Bescheinigung einer Arbeitsunfähigkeit reicht zur Geltendmachung eines Wiedereinsetzungsgrundes nicht aus (vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 17. Juli 2007 - 2 BvR 1164/07 -, juris, Rn. 2).
3. Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.