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2 BvR 859/15, 2 BvR 1651/15, 2 BvR 2006/15, 2 BvR 980/16 ECLI:DE:BVerfG:2020:rs20200527.2bvr085915 KI-generiert

Determination of subject matter value for attorney fees in constitutional complaint proceedings under § 37 RVG

Geschäftsnummer 2 BvR 859/15, 2 BvR 1651/15, 2 BvR 2006/15, 2 BvR 980/16
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court set the subject matter value for the legal services of the attorneys' representatives at €1,000,000 for the main proceedings and €500,000 for the proceedings regarding the issuance of a temporary injunction. This administrative determination addressed the valuation of legal fees in consolidated constitutional complaint cases, involving no substantive adjudication of merits or a prevailing party on the underlying dispute. The decision relied on Section 37(2) Sentence 2 in conjunction with Sections 14(1) and 22(1) of the Legal Services Remuneration Act (RVG), applying the principle of reasonable discretion and the Court's established jurisprudence to assess the objective and subjective significance of the proceedings and the complexity of the legal matters involved.

Legislator-Regeste

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§ 22 Abs. 1 RVG; Determination of subject matter value for attorney fees in constitutional complaint proceedings under § 37 RVG: Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit der Bevollmächtigten im Hauptsacheverfahren wird jeweils auf 1.000.000 Euro (in Worten: eine Million Euro) und im Verfahren über den Erlass einer einstweiligen Anordnung jeweils auf 500.000 Euro (in Worten: fünfhunderttausend Euro) festgesetzt.

Schlagwörter

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Festsetzung des Anwaltshonorars Streitgegenstand Schätzungsverfahren Komplexität des Verfahrens verfassungsmässiger Grundsatz Subjektives Recht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Festsetzung des Gegenstandswerts im Verfassungsbeschwerdeverfahren

[TENOR]

Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit der Bevollmächtigten im Hauptsacheverfahren wird jeweils auf 1.000.000 Euro (in Worten: eine Million Euro) und im Verfahren über den Erlass einer einstweiligen Anordnung jeweils auf 500.000 Euro (in Worten: fünfhunderttausend Euro) festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Festsetzung des Gegenstandswertes beruht auf § 37 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1 und § 22 Abs. 1 RVG (vgl. BVerfGE 79, 365 ; 131, 230 ; BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 25. Juni 2018 - 2 BvL 10/16 -). Unter besonderer Berücksichtigung der subjektiven und objektiven Bedeutung der Verfahren, der Förderung der Verfahren durch die anwaltliche Tätigkeit sowie der Schwierigkeit der Materie entspricht die Festsetzung des Wertes des Gegenstandes im Hauptsacheverfahren auf jeweils 1.000.000 Euro und im Verfahren über den Erlass einer einstweiligen Anordnung auf jeweils 500.000 Euro billigem Ermessen und der ständigen Spruchpraxis des Senats (vgl. BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 10. August 2015 - 2 BvR 1390/12 u.a. -; Beschluss des Zweiten Senats vom 16. Mai 2018 - 2 BvR 2728/13 u.a. -).