Broadcasting fee assessment: refusal of non-acceptance of third repetitive constitutional complaint and warning of misuse fee
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court declined to accept the constitutional complaint for decision, rendering the applicant's motion for injunctive relief moot, and warned that a misuse fee would be imposed on any future complaints filed on the same matter. The case involved a challenge by an individual against the assessment of public broadcasting contributions, which the court identified as the third attempt by the same party to litigate the issue in the subject matter. The court held that the complaint lacked the requisite grounds for admission under § 93a Abs. 2 BVerfGG and constituted misuse of the court's powers under § 34 Abs. 2 BVerfGG, as the filing was evidently unsubstantial and its pursuit was hopeless to any reasonable observer, thereby hindering the court's duties and delaying justice for other petitioners.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 93a Abs. 2 BVerfGG, § 34 Abs. 2 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, § 40 Abs. 3 GOBVerfG; Broadcasting fee assessment: refusal of non-acceptance of third repetitive constitutional complaint and warning of misuse fee: The case involved a challenge by an individual against the assessment of public broadcasting contributions, which the court identified as the third attempt by the same party to litigate the issue in the subject matter. The court held that the complaint lacked the requisite grounds for admission under § 93a Abs. 2 BVerfGG and constituted misuse of the court's powers under § 34 Abs. 2 BVerfGG, as the filing was evidently unsubstantial and its pursuit was hopeless to any reasonable observer, thereby hindering the court's duties and delaying justice for other petitioners.
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KI-generiertCited in the dispositive to declare the application for injunctive relief moot following the non-acceptance of the constitutional complaint.
Volltext
Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde bzgl der Erhebung des Rundfunkbeitrags - Androhung einer Missbrauchsgebühr wegen wiederholter Beschwerdeerhebung zu demselben Gegenstand
[TENOR]
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.
Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).
[GRUENDE]
I. Die Verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung anzunehmen, da Annahmegründe gemäß § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht gegeben sind.
II. Dem Beschwerdeführer wird für künftige Verfahren die Auferlegung einer Missbrauchsgebühr nach § 34 Abs. 2 BVerfGG angedroht.
Ein Missbrauch liegt vor, wenn das Bundesverfassungsgericht durch für jedermann erkennbar substanzlose Verfassungsbeschwerden an der Erfüllung seiner Aufgaben gehindert wird, wodurch anderen Rechtsuchenden der ihnen zukommende Grundrechtsschutz nur verzögert gewährt werden kann (vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 25. Mai 2010 - 1 BvR 690/10, 1 BvR 901/10 -, Rn. 5; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 20. Juli 2016 - 1 BvR 1979/14 -, Rn. 4; Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 29. März 2017 - 1 BvR 373/17 -, Rn. 5). Um eine missbräuchliche Einlegung einer Verfassungsbeschwerde handelt es sich unter anderem dann, wenn sie offensichtlich unzulässig oder unbegründet ist und ihre Einlegung von jedem Einsichtigen als völlig aussichtslos angesehen werden muss (vgl. BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 9. Juni 2004 - 1 BvR 915/04 -, Rn. 3; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 20. Juli 2016 - 1 BvR 1979/14 -, Rn. 4). Das ist bei der vorliegenden Verfassungsbeschwerde, mit der der Beschwerdeführer sich bereits zum dritten Mal in der Sache gegen seine Heranziehung zu Rundfunkbeiträgen wendet, der Fall.
Von einer weitergehenden Begründung wird gemäß § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.