Constitutional complaint subject-matter valuation: No need for judicial protection to exceed statutory minimum when complaint not accepted
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court (1st Senate, 2nd Chamber) dismissed the applicant’s request for a judicial determination of the subject-matter value, ruling that no need for judicial protection exists because the statutory minimum of €5,000 under § 37 para. 2 sentence 2 of the Lawyers’ Fees Act (RVG) applies by default where a constitutional complaint is not accepted for decision, resulting in the prevailing position that no higher value is justified without exceptional circumstances, which were absent here. The dispute concerned the procedural valuation of a prior constitutional complaint that had not been admitted, with the decisive legal basis being the automatic application of the minimum subject-matter value in such non-accepted cases, rendering a separate court order for the value unnecessary and inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 37 Abs. 2 Satz 2 RVG; Constitutional complaint subject-matter valuation: No need for judicial protection to exceed statutory minimum when complaint not accepted: Gemäß § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG beträgt der Mindestgegenstandswert im Verfahren der Verfassungsbeschwerde 5.000 Euro. Ein höherer Gegenstandswert kommt in Fällen, in denen eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen oder zurückgenommen worden ist, regelmäßig nicht in Betracht (vgl. BVerfGE 79, 365 ). Umstände, die hier ausnahmsweise einen höheren Gegenstandswert rechtfertigen könnten, sind nicht ersichtlich. Ist deshalb vom Mindestgegenstandswert auszugehen, so besteht für die gerichtliche Festsetzung des Gegenstandswertes kein Rechtsschutzbedürfnis (vgl. BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 25. Mai 1999 - 2 BvR 1790/94 -, NJW 2000, S. 1399).
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Verwerfung eines Antrags auf Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren: kein Rechtsschutzbedürfnis für Gegenstandswertfestsetzung bei Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde
[TENOR]
Der Antrag auf Gegenstandswertfestsetzung wird verworfen.
[GRUENDE]
Der Antrag auf Gegenstandswertfestsetzung wird verworfen, weil für eine gerichtliche Festsetzung des Gegenstandswertes kein Rechtsschutzbedürfnis besteht.
Gemäß § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG beträgt der Mindestgegenstandswert im Verfahren der Verfassungsbeschwerde 5.000 Euro. Ein höherer Gegenstandswert kommt in Fällen, in denen eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen oder zurückgenommen worden ist, regelmäßig nicht in Betracht (vgl. BVerfGE 79, 365 ). Umstände, die hier ausnahmsweise einen höheren Gegenstandswert rechtfertigen könnten, sind nicht ersichtlich. Ist deshalb vom Mindestgegenstandswert auszugehen, so besteht für die gerichtliche Festsetzung des Gegenstandswertes kein Rechtsschutzbedürfnis (vgl. BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 25. Mai 1999 - 2 BvR 1790/94 -, NJW 2000, S. 1399).
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.