Constitutional complaint inadmissibility for insufficient substantiation of failure to expedite family proceedings under § 155c Abs 3 S 4 FamFG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court refused to admit the constitutional complaint for lack of admissibility and deemed the accompanying motion for interim relief moot, leaving the lower court's procedural orders in force. The dispute concerned a family law matter where the complainant alleged that the district court failed to prioritize and expedite the proceedings as required after an appellate court had already found a violation of the precedence and acceleration principles. The decisive legal basis for the dismissal was the insufficient substantiation of the claim under §§ 23 Abs 1 S 2 and 92 BVerfGG, specifically because the complainant did not adequately demonstrate that the district court failed to conduct the proceedings according to § 155c Abs 3 S 4 FamFG in compliance with the appellate court's legal assessment.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 92 BVerfGG, § 155 FamFG, § 155c Abs. 3 Satz 4 FamFG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Constitutional complaint inadmissibility for insufficient substantiation of failure to expedite family proceedings under § 155c Abs 3 S 4 FamFG: Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen, denn sie genügt bereits deshalb nicht den Darlegungsanforderungen des § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG, weil nicht dargetan wird, dass das Amtsgericht trotz der Entscheidung des Oberlandesgerichts, mit der dieses eine Verletzung des Vorrang- und Beschleunigungsgebots des § 155 FamFG festgestellt hat, das Verfahren nicht nunmehr gemäß § 155c Abs. 3 Satz 4 FamFG unter Beachtung der rechtlichen Beurteilung des Beschwerdegerichts vorrangig und beschleunigt durchführt.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertVolltext
Nichtannahmebeschluss mit Tenorbegründung: Unzureichende Substantiierung (§§ 23 Abs 1 S 2, 92 BVerfGG) bei fehlenden Ausführungen zur fachgerichtlichen Verletzung der Verfahrensförderungspflicht gem § 155c Abs 3 S 4 FamFG
[TENOR]
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen, denn sie genügt bereits deshalb nicht den Darlegungsanforderungen des § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG, weil nicht dargetan wird, dass das Amtsgericht trotz der Entscheidung des Oberlandesgerichts, mit der dieses eine Verletzung des Vorrang- und Beschleunigungsgebots des § 155 FamFG festgestellt hat, das Verfahren nicht nunmehr gemäß § 155c Abs. 3 Satz 4 FamFG unter Beachtung der rechtlichen Beurteilung des Beschwerdegerichts vorrangig und beschleunigt durchführt.
Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
[GRUENDE]
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.