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1 BvR 1789/19 ECLI:DE:BVerfG:2019:rk20190904.1bvr178919 KI-generiert

Constitutional complaint against child return enforcement: inadmissibility due to lack of reasoned grounds and failure to submit decision-relevant documents

Geschäftsnummer 1 BvR 1789/19
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court (BVerfG) declined to accept the constitutional complaint for review, rendering the applicant's request for a preliminary injunction moot, thereby allowing the lower court's order to stand. The dispute concerned the applicant's challenge to the permission to use immediate force against a child to enforce a court order for the child's return to the mother holding custody rights, where the applicant had been appointed as a procedural guardian. The Court deemed the complaint inadmissible because the applicant failed to submit essential decision-relevant documents, did not clarify whether the filing deadline under § 93(1) BVerfGG was met, and argued unsuccessfully that an appeal on grounds of non-hearing (Anhörungsrüge) could toll the deadline, lacking any substantive evidence that the lower court ignored relevant arguments. Consequently, the complaint also failed to meet the sufficiency of grounds requirements under § 23(1) sentence 2 and § 92 BVerfGG, leading the Court to dispense with a further detailed justification pursuant to § 93d(1) sentence 3 BVerfGG.

Legislator-Regeste

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§ 93a Abs. 2 BVerfGG, § 93 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, § 40 Abs. 3 GOBVerfG; Constitutional complaint against child return enforcement: inadmissibility due to lack of reasoned grounds and failure to submit decision-relevant documents: The dispute concerned the applicant's challenge to the permission to use immediate force against a child to enforce a court order for the child's return to the mother holding custody rights, where the applicant had been appointed as a procedural guardian. The Court deemed the complaint inadmissible because the applicant failed to submit essential decision-relevant documents, did not clarify whether the filing deadline under § 93(1) BVerfGG was met, and argued unsuccessfully that an appeal on grounds of non-hearing (Anhörungsrüge) could toll the deadline, lacking any substantive evidence that the lower court ignored relevant arguments. Consequently, the complaint also failed to meet the sufficiency of grounds requirements under § 23(1) sentence 2 and § 92 BVerfGG, leading the Court to dispense with a further detailed justification pursuant to § 93d(1) sentence 3 BVerfGG.

Schlagwörter

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verfassungsmässige Anforderung Zulassung der Zwangsvollstreckung Beschwerdelegitimation Rückkehrrecht Verfahrensrechte Anhörung des Kindes

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 40 Abs. 3 GOBVerfG

Applied to declare the request for a preliminary injunction moot as a consequence of the decision not to accept the complaint.

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Volltext

Nichtannahme einer mangels hinreichender Begründung, insb mangels Vorlage entscheidungserheblicher Unterlagen unzulässigen Verfassungsbeschwerde

[TENOR]

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).

[GRUENDE]

1. Die Beschwerdeführerin war durch Beschluss des Familiengerichts zur Verfahrensbeiständin eines mittlerweile zwölfjährigen Kindes in einem die Herausgabe des Kindes an die das Aufenthaltsbestimmungsrecht innehabende Mutter betreffenden einstweiligen Anordnungsverfahren bestellt worden.

2. Ihre gegen die Gestattung der Anwendung unmittelbaren Zwangs gegen das Kind zur Vollstreckung einer gerichtlichen Herausgabeanordnung gerichtete Verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung anzunehmen. Annahmegründe (§ 93a Abs. 2 BVerfGG) liegen nicht vor. Die Verfassungsbeschwerde ist unzulässig.

Die Beschwerdeführerin hat versäumt, für die Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde erforderliche Unterlagen vorzulegen oder ihrem wesentlichen Inhalt nach mitzuteilen. Auch lässt sich der Verfassungsbeschwerde nicht entnehmen, ob die Einlegungsfrist aus § 93 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG gewahrt ist, weil die Beschwerdeführerin den Zeitpunkt des Zugangs des angegriffenen Beschlusses des Beschwerdegerichts nicht mitteilt (vgl. BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 11. Juli 2018 - 2 BvR 1548/14 -, Rn. 15 m.w.N.). Die von ihr erhobene Anhörungsrüge konnte die Frist nicht offenhalten, weil der Rechtsbehelf offensichtlich aussichtslos war (vgl. BVerfGE 134, 106 ). Es fehlte an jeglichem Vortrag zu vom Beschwerdegericht möglicherweise übergangenem Vortrag.

Die Begründung der Verfassungsbeschwerde genügt aber auch im Übrigen nicht den aus § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG folgenden Anforderungen.

3. Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.