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2 BvC 5/19 ECLI:DE:BVerfG:2019:cs20190718.2bvc000519 KI-generiert

Recusal motion based on prior political office and election complaint dismissed as manifestly inadmissible

Geschäftsnummer 2 BvC 5/19
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court dismissed a challenge against the election of a judge and rejected a motion for recusal as inadmissible, upholding the challenged election. The dispute concerned a complaint filed by a candidate who attempted to exclude a specific judge from the proceedings by citing the judge's prior political offices and activities, while simultaneously contesting the election itself. The court held that a recusal request based solely on a judge's previous official or political career is manifestly inadmissible and fails to establish any appearance of bias, and further determined that the election challenge lacked merit, citing a prior explanatory letter from the rapporteur; consequently, no further reasoned judgment was required on the merits of the election dispute pursuant to procedural economy rules.

Legislator-Regeste

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§ 24 Satz 2 BVerfGG; Recusal motion based on prior political office and election complaint dismissed as manifestly inadmissible: The dispute concerned a complaint filed by a candidate who attempted to exclude a specific judge from the proceedings by citing the judge's prior political offices and activities, while simultaneously contesting the election itself. The court held that a recusal request based solely on a judge's previous official or political career is manifestly inadmissible and fails to establish any appearance of bias, and further determined that the election challenge lacked merit, citing a prior explanatory letter from the rapporteur; consequently, no further reasoned judgment was required on the merits of the election dispute pursuant to procedural economy rules.

Schlagwörter

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Ausstandsbegehren Befangenheit des Richters hängiges Verfahren ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Wahlfälschung Trennungsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 11, 1
BVerfGE 11, 1 ; BVerfGK 8, 59 ).
BVerfGE 42, 88
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 24 Satz 2 BVerfGG

Procedural basis cited for omitting a detailed reasoning on the merits of the election complaint in favor of the rapporteur's letter.

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Volltext

Verwerfung (a-limine-Abweisung) einer Wahlprüfungsbeschwerde unter Hinweis auf das Berichterstatterschreiben - Verwerfung eines mangels geeigneter Begründung offensichtlich unzulässigen Ablehnungsgesuchs

[TENOR]

Das Ablehnungsgesuch gegen den Richter Müller wird als unzulässig verworfen.

Die Wahlprüfungsbeschwerde wird verworfen.

[GRUENDE]

1. Das Ablehnungsgesuch des Beschwerdeführers gegen den Richter Müller ist offensichtlich unzulässig.

a) Ein Ablehnungsgesuch, das lediglich Ausführungen enthält, die zur Begründung der Besorgnis der Befangenheit gänzlich ungeeignet sind, ist offensichtlich unzulässig. Bei offensichtlicher Unzulässigkeit bedarf es keiner dienstlichen Stellungnahme des abgelehnten Richters; dieser ist auch von der Entscheidung über das offensichtlich unzulässige Ablehnungsgesuch nicht ausgeschlossen (vgl. BVerfGE 11, 1 ; BVerfGK 8, 59 ).

b) So liegt der Fall hier. Der Beschwerdeführer begründet sein Ablehnungsgesuch vorliegend vor allem mit früheren politischen Ämtern und Tätigkeiten des Richters Müller. Aus der vorhergehenden amtlichen Tätigkeit eines Richters kann eine Besorgnis der Befangenheit jedoch nicht abgeleitet werden (vgl. BVerfGE 42, 88 ; vgl. BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 15. August 2017 - 2 BvC 67/14 -, Rn. 3). Weitere Umstände, die vorliegend zu einer anderen Bewertung führen könnten, sind aus dem Vorbringen des Beschwerdeführers nicht ersichtlich. Insbesondere vermögen seine Ausführungen zu einer Nähebeziehung des Richters Müller zum Streitgegenstand, die er vor allem mit einem Interesse der CDU am Ausgang des Verfahrens begründet, solche nicht zu belegen.

2. Der Wahlprüfungsbeschwerde bleibt aus den in dem Schreiben des Berichterstatters vom 28. März 2019 genannten Gründen der Erfolg versagt. Gemäß § 24 Satz 2 BVerfGG wird von einer weiteren Begründung abgesehen.