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2 BvR 1165/19 ECLI:DE:BVerfG:2019:rk20190716.2bvr116519 KI-generiert

Interim relief in incarceration to compel prison administration's statements denied for partial anticipation of main proceedings

Geschäftsnummer 2 BvR 1165/19
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court of Germany dismissed the application for interim relief filed by an incarcerated prisoner. The applicant sought an order compelling the responsible prison administration to provide specific information or explanations, but the Court ruled that such a measure would partially anticipate the main proceedings. Under § 32 (1) of the Federal Constitutional Court Act (BVerfGG), the Court determined that the applicant's interest did not sufficiently outweigh the negative consequences if the main constitutional complaint were to be unsuccessful later, applying a strict standard of review for interim orders.

Legislator-Regeste

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Interim relief in incarceration to compel prison administration's statements denied for partial anticipation of main proceedings: The applicant sought an order compelling the responsible prison administration to provide specific information or explanations, but the Court ruled that such a measure would partially anticipate the main proceedings. Under § 32 (1) of the Federal Constitutional Court Act (BVerfGG), the Court determined that the applicant's interest did not sufficiently outweigh the negative consequences if the main constitutional complaint were to be unsuccessful later, applying a strict standard of review for interim orders.

Schlagwörter

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Vorläufiger Rechtsschutz Verwaltung einer Justizvollzugsanstalt Ersatzmassnahmen für Haft bedingter Strafvollzug bei Freiheitsstrafen Sistierung des Verfahrens Vollzug von Freiheitsstrafen

Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 93, 181
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Volltext

Ablehnung eines eA-Antrags mit Tenorbegründung: Verpflichtung der JVA zu Ausführungen des inhaftierten Antragstellers würde Hauptsache teilweise vorwegnehmen - Folgenabwägung zulasten des Antragstellers

[TENOR]

Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird abgelehnt. Nach § 32 Absatz 1 BVerfGG kann das Bundesverfassungsgericht im Streitfall einen Zustand durch einstweilige Anordnung vorläufig regeln, wenn dies zur Abwehr schwerer Nachteile, zur Verhinderung drohender Gewalt oder aus einem anderen wichtigen Grund zum gemeinen Wohl dringend geboten ist. Die Erfolgsaussichten der Verfassungsbeschwerde bleiben dabei außer Betracht. Bei Zugrundelegung des anwendbaren strikten Prüfungsmaßstabs (vgl. etwa BVerfGE 93, 181 ) überwiegt das Interesse des strafgefangenen Beschwerdeführers an dem Erlass einer die Justizvollzugsanstalt zu Ausführungen verpflichtenden einstweiligen Anordnung, mit welcher die Hauptsache zumindest teilweise vorweggenommen werden würde, nicht hinreichend die Folgen, die zu befürchten sind, wenn die begehrte einstweilige Anordnung erlassen würde, die Verfassungsbeschwerde aber später erfolglos bliebe.

[GRUENDE]

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.