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2 BvR 1224/17 ECLI:DE:BVerfG:2019:rk20190401.2bvr122417 KI-generiert

Death of complainer extinguishes constitutional complaint for non-succession of strictly personal right to effective criminal prosecution

Geschäftsnummer 2 BvR 1224/17
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court of Germany (2nd Senate, 2nd Chamber) declared the constitutional complaint moot and dismissed it due to the death of the complainant, leaving no operative legal remedy in force. The case involved a constitutional complaint challenging the lack of effective criminal prosecution, which the complainant argued violated fundamental rights. The Court determined that succession to a constitutional complaint is generally impermissible because this procedural avenue is designed for the enforcement of strictly personal rights (höchstpersönliche Rechte); while exceptions exist for inheritors pursuing financial claims, such an interest is inapplicable here as the claim to effective criminal prosecution is strictly personal and cannot be asserted by a legal successor in their own interest. Consequently, the proceedings were formally closed as moot upon the complainant's death, and the decision is final and unappealable.

Legislator-Regeste

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Death of complainer extinguishes constitutional complaint for non-succession of strictly personal right to effective criminal prosecution: Unter diesen Umständen ist lediglich auszusprechen, dass sich das Verfahren durch den Tod des Beschwerdeführers erledigt hat.

Schlagwörter

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Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf Strafanzeige Grundrechte Verfassungsbeschwerde im Ausland Verfahrensrechte Vollstreckungsverfahren

Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 69, 188
BVerfGE 69, 188 ; 109, 279 ; BVerfGK 9, 62 ), wie dies etwa bei finanziellen Ansprüchen der Erben der Fall ist (vgl.
BVerfGE 23, 288
BVerfGE 23, 288 ; 26, 327 ; 69, 188 ).
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Volltext

Kammerbeschluss: Einstellung eines Verfassungsbeschwerdeverfahrens nach Tod des Beschwerdeführers - Anspruch des verstorbenen Beschwerdeführers auf effektive Strafverfolgung als höchstpersönliches, nicht vom Rechtsnachfolger einklagbares Recht

[TENOR]

Die Verfassungsbeschwerde hat sich durch den Tod des Beschwerdeführers erledigt.

[GRUENDE]

Nach Mitteilung des Verfahrensbevollmächtigten vom 7. Januar 2019 ist der Beschwerdeführer Ende des Jahres 2018 verstorben. Eine Rechtsnachfolge im Verfassungsbeschwerdeverfahren kommt grundsätzlich nicht in Betracht, weil diese Verfahrensart regelmäßig der Durchsetzung höchstpersönlicher Rechte dient. Ausnahmen sind lediglich im Hinblick auf solche Rügen zugelassen worden, die ein Rechtsnachfolger im eigenen Interesse geltend machen kann (vgl. BVerfGE 69, 188 ; 109, 279 ; BVerfGK 9, 62 ), wie dies etwa bei finanziellen Ansprüchen der Erben der Fall ist (vgl. BVerfGE 23, 288 ; 26, 327 ; 69, 188 ). Ein solches Interesse scheidet vorliegend aus, da die Verfassungsbeschwerde der Durchsetzung des höchstpersönlichen Anspruchs des Verstorbenen auf effektive Strafverfolgung dienen soll.

Unter diesen Umständen ist lediglich auszusprechen, dass sich das Verfahren durch den Tod des Beschwerdeführers erledigt hat.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.