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1 BvR 896/17 ECLI:DE:BVerfG:2018:rk20181016.1bvr089617 KI-generiert

Statutory fee valuation reduction for constitutional complaints challenging simplified civil procedure judgments under § 495a ZPO

Geschäftsnummer 1 BvR 896/17
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court (1st Senate, 3rd Chamber) fixed the value of the matter for attorney compensation at €12,500. This procedural decision addresses the valuation of a successful constitutional complaint filed against a civil judgment issued in the simplified summary procedure under Section 495a of the Code of Civil Procedure (ZPO). Relying on Section 14(1) and Section 37(2) Sentence 2 of the Attorney's Fee and Costs Act (RVG) and its established case law, the Court applied the specific rule that the standard Gegenstandswert for such successful chamber decisions is half of the general rate for constitutional complaints, thereby setting the fee basis at €12,500 rather than the standard €25,000.

Legislator-Regeste

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§ 495a ZPO, § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG; Statutory fee valuation reduction for constitutional complaints challenging simplified civil procedure judgments under § 495a ZPO: Die Festsetzung des Gegenstandswerts für die Tätigkeit der Verfahrensbevollmächtigten der Beschwerdeführerin beruht auf § 14 Abs. 1, § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG. In der Regel beträgt der Gegenstandswert bei stattgebenden Kammerentscheidungen nach der ständigen Rechtsprechung der Kammer 25.000 €, bei Verfassungsbeschwerden gegen im Verfahren nach § 495a ZPO ergangene Entscheidungen aber 12.500 € (vgl. BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 25. Januar 2017 - 1 BvR 1304/13 -, juris, Rn. 2 ff.).

Schlagwörter

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Zivilprozessordnung Verfahrenskosten gesetzliche Grundlage ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Geschäftsordnung vereinfachtes Verfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren - Halbierung des Regelwertes für stattgebende Kammerentscheidungen bei Verfassungsbeschwerden gegen im vereinfachten Verfahren (§ 495a ZPO) ergangene Entscheidungen

[TENOR]

Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird auf 12.500 € (in Worten: zwölftausendfünfhundert Euro) festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Festsetzung des Gegenstandswerts für die Tätigkeit der Verfahrensbevollmächtigten der Beschwerdeführerin beruht auf § 14 Abs. 1, § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG. In der Regel beträgt der Gegenstandswert bei stattgebenden Kammerentscheidungen nach der ständigen Rechtsprechung der Kammer 25.000 €, bei Verfassungsbeschwerden gegen im Verfahren nach § 495a ZPO ergangene Entscheidungen aber 12.500 € (vgl. BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 25. Januar 2017 - 1 BvR 1304/13 -, juris, Rn. 2 ff.).