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1 BvR 836/18 ECLI:DE:BVerfG:2018:rk20180816.1bvr083618 KI-generiert

Constitutional admissibility of challenging an expired temporary visitation guardianship: persistent legal interest and requirement of judicial findings on breach of duty of care

Geschäftsnummer 1 BvR 836/18
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court declined to accept the constitutional complaint for decision, leaving the lower court's ruling on the custody arrangement in force, as the applicant failed to demonstrate a continuing legal interest in challenging the constitutional validity of a visitation guardianship that had already expired on May 1, 2018. Although the Court acknowledged that the family court’s order violated constitutional standards by failing to make the necessary factual findings regarding the substantive prerequisites for appointing a visitation guardian under § 1684 Abs. 2 BGB (specifically, a persistent or repeated serious breach of duty of care), the complaint was dismissed on procedural grounds for lack of reasoning on the persistence of legal protection interest. The decision rested on § 93a BVerfGG, rendering the ruling final and unappealable.

Legislator-Regeste

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§ 1684 Abs 2 BGB, § 93a BVerfGG, § 1684 Abs. 3 Satz 3 BGB, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Constitutional admissibility of challenging an expired temporary visitation guardianship: persistent legal interest and requirement of judicial findings on breach of duty of care: Although the Court acknowledged that the family court’s order violated constitutional standards by failing to make the necessary factual findings regarding the substantive prerequisites for appointing a visitation guardian under § 1684 Abs. 2 BGB (specifically, a persistent or repeated serious breach of duty of care), the complaint was dismissed on procedural grounds for lack of reasoning on the persistence of legal protection interest. The decision rested on § 93a BVerfGG, rendering the ruling final and unappealable.

Schlagwörter

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richterliche Fürsorgepflicht Vormundschaft verfassungsmässige Anforderung Sistierung des Besuchsrechts vorübergehender Schutz prozessleitende Verfügungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 33, 247
BVerfGE 33, 247 ; 69, 161 ; 81, 138 ; 139, 245 ), wenngleich die angegriffene Entscheidung in der Sache verfassungsrechtlichen Bedenken begegnet, da das Familiengericht keine Feststellungen zum Vorliegen der einfach-rechtlichen Voraussetzungen für die Anordnung einer Umgangspflegschaft nach § 1684 Abs.
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Volltext

Nichtannahmebeschluss: Unzulässigkeit der Verfassungsbeschwerde wegen mangelnder Begründung für Fortbestehen des Rechtsschutzbedürfnisses nach Ablauf einer befristet angeordneten Umgangspflegschaft (§ 1684 Abs 3 S 3 BGB) - verfassungsrechtliche Bedenken gegen fachgerichtliche Entscheidung bei fehlenden Feststellungen zu Voraussetzungen des § 1684 Abs 2 BGB

[TENOR]

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

[GRUENDE]

Die gegen die Anordnung einer Umgangspflegschaft gerichtete Verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung anzunehmen, da sie nunmehr unzulässig ist (§ 93a BVerfGG). Die Beschwerdeführerin hat nicht hinreichend dargelegt, dass ein Rechtsschutzbedürfnis für die Feststellung der Verfassungswidrigkeit der bis zum 1. Mai 2018 befristet angeordneten Umgangspflegschaft fortbesteht (vgl. BVerfGE 33, 247 ; 69, 161 ; 81, 138 ; 139, 245 ), wenngleich die angegriffene Entscheidung in der Sache verfassungsrechtlichen Bedenken begegnet, da das Familiengericht keine Feststellungen zum Vorliegen der einfach-rechtlichen Voraussetzungen für die Anordnung einer Umgangspflegschaft nach § 1684 Abs. 3 Satz 3 BGB - dauerhafte oder wiederholte erhebliche Verletzung der Wohlverhaltenspflicht nach § 1684 Abs. 2 BGB - getroffen hat.

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.