Manifestly inadmissible recusal motion against unnamed constitutional court judges lacking specific identification and concrete factual basis
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court rejected the constitutional complaint as inadmissible, dismissed the recusal motion against unnamed judges as manifestly inadmissible, and rendered the request for interim relief moot. The dispute involved a constitutional complaint coupled with a motion to recuse judges from the First Senate, where the applicant failed to identify the specific judicial officers subject to the recusal and relied on unsubstantiated assumptions rather than concrete factual grounds. The court held that the recusal application was obviously inadmissible under § 19 BVerfGG because it lacked sufficient specificity to determine which judges were targeted and contained no factual basis suitable for proving bias; consequently, the complaint was not taken for decision without further reasoning pursuant to § 93d(1) sentence 3 BVerfGG, and the recusal motion was dismissed.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 19 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, § 93d Abs 1 S 3 BVerfGG, § 40 Abs. 3 GOBVerfG; Manifestly inadmissible recusal motion against unnamed constitutional court judges lacking specific identification and concrete factual basis: The dispute involved a constitutional complaint coupled with a motion to recuse judges from the First Senate, where the applicant failed to identify the specific judicial officers subject to the recusal and relied on unsubstantiated assumptions rather than concrete factual grounds. The court held that the recusal application was obviously inadmissible under § 19 BVerfGG because it lacked sufficient specificity to determine which judges were targeted and contained no factual basis suitable for proving bias; consequently, the complaint was not taken for decision without further reasoning pursuant to § 93d(1) sentence 3 BVerfGG, and the recusal motion was dismissed.
Schlagwörter
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KI-generiertProcedural basis for the decision to refrain from providing further reasoning for the non-acceptance of the constitutional complaint.
Procedural basis for declaring the request for interim relief moot following the non-acceptance of the constitutional complaint.
Volltext
Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde ohne weitere Begründung (§ 93d Abs 1 S 3 BVerfGG) - Verwerfung eines mangels Benennung bzw anderweitiger Bestimmbarkeit der abgelehnten Richter offensichtlich unzulässigen Ablehnungsgesuchs (§ 19 BVerfGG)
[TENOR]
Der Ablehnungsantrag der Beschwerdeführerin zu 1) gegen die nicht namentlich genannten Richter des Bundesverfassungsgerichts wird als unzulässig verworfen.
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.
Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).
[GRUENDE]
1. Das Ablehnungsgesuch der Beschwerdeführerin zu 1) ist offensichtlich unzulässig. Ihr Vorbringen enthält lediglich Ausführungen, die zur Begründung der Besorgnis der Befangenheit gänzlich ungeeignet sind.
Die erkennenden Mitglieder der zuständigen Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts sind weder von Gesetzes wegen noch auf Grund des Ablehnungsgesuchs der Beschwerdeführerin zu 1) von der Mitwirkung an der Entscheidung der Verfassungsbeschwerde und des Antrags auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ausgeschlossen. Sie konnten an der Entscheidung über das offensichtlich unzulässige Ablehnungsgesuch ohne Einholung dienstlicher Stellungnahmen mitwirken (vgl. BVerfGE 131, 239 ; BVerfGK 8, 59 ).
Die offensichtliche Unzulässigkeit des Ablehnungsgesuchs ergibt sich bereits daraus, dass lediglich mit pauschalen Ausführungen namentlich nicht benannte Richter abgelehnt werden (vgl. BVerfGE 46, 200) und die Begründung auch ansonsten nicht mit hinreichender Deutlichkeit erkennen lässt, gegen welche individuellen Gerichtspersonen sich der Ablehnungsantrag richten soll (vgl. BVerfGE 2, 295 ). Durch seine Auslegung lässt sich nicht ermitteln, welche Richter des Bundesverfassungsgerichts konkret gemeint sind. Darüber hinaus beruht das Ablehnungsgesuch auf reinen Vermutungen, die nicht durch konkrete tatsächliche Umstände unterlegt sind (vgl. BVerfGE 142, 9 ; 142, 18 ).
2. Von einer Begründung im Übrigen wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.