Lack of legal interest in exceeding the statutory minimum value in dispute for attorney's fees in constitutional complaints
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court dismissed the applicant's application for the determination of the value in dispute as inadmissible, leaving the underlying constitutional complaint inadmissible as previously determined. The dispute concerned a request for the court to set the statutory value in dispute (Gegenstandswert) exceeding the mandatory minimum threshold to reflect the complexity or significance of the constitutional case. The court ruled that no legal interest in protection (Rechtsschutzbedürfnis) existed because the applicant failed to present any facts or arguments justifying a valuation higher than the 5,000 EUR minimum prescribed by § 37 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 RVG, citing established case law that such determinations are only appropriate when specific circumstances warrant deviation from the statutory floor.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Lack of legal interest in exceeding the statutory minimum value in dispute for attorney's fees in constitutional complaints: Der Antrag, den Gegenstandswert festzusetzen, wird verworfen, weil er unzulässig ist. Es besteht kein Rechtsschutzinteresse. Denn es ist weder etwas vorgetragen noch ersichtlich, was es rechtfertigen könnte, den in § 37 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 RVG geregelten Mindestgegenstandswert in Höhe von 5.000 € zu überschreiten (vgl. BVerfGE 79, 365 ; BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 25. Mai 1999 - 2 BvR 1790/94 -, juris, Rn. 2; Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 28. September 2010 - 1 BvR 1179/08 -, juris, Rn. 4).
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Verwerfung eines Antrags auf Gegenstandswertfestsetzung mangels Rechtsschutzbedürfnisses bei Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde
[TENOR]
Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Festsetzung des Gegenstandswerts der anwaltlichen Tätigkeit wird als unzulässig verworfen.
[GRUENDE]
Der Antrag, den Gegenstandswert festzusetzen, wird verworfen, weil er unzulässig ist. Es besteht kein Rechtsschutzinteresse. Denn es ist weder etwas vorgetragen noch ersichtlich, was es rechtfertigen könnte, den in § 37 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 RVG geregelten Mindestgegenstandswert in Höhe von 5.000 € zu überschreiten (vgl. BVerfGE 79, 365 ; BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 25. Mai 1999 - 2 BvR 1790/94 -, juris, Rn. 2; Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 28. September 2010 - 1 BvR 1179/08 -, juris, Rn. 4).
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.