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2 BvR 237/18 ECLI:DE:BVerfG:2018:rk20180212.2bvr023718 KI-generiert

Interim ban on extradition to Hungary based on constitutional complaint for alleged fundamental rights risk

Geschäftsnummer 2 BvR 237/18
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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In a temporary restraining order, the Federal Constitutional Court (Second Senate, Second Chamber) granted the applicant's request, ordering that the handover of a Serbian national to Hungarian authorities for criminal prosecution be temporarily suspended for up to six weeks, while explicitly stating that the execution of the existing extradition arrest warrant remained unaffected. The case involved a constitutional complaint challenging the imminent extradition of the applicant to Hungary, where he faced criminal charges, under the applicable treaty and EU framework instruments. The decisive legal basis was the court's power to issue provisional measures under § 32(5) Sentence 1 of the Federal Constitutional Court Act (BVerfGG), which allowed it to issue an immediate order without detailed reasoning to prevent imminent violation of fundamental rights pending the final decision on the merits.

Legislator-Regeste

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Interim ban on extradition to Hungary based on constitutional complaint for alleged fundamental rights risk: Die Übergabe des Beschwerdeführers an die ungarischen Behörden wird bis zur Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde, längstens für die Dauer von sechs Wochen, einstweilen untersagt.

Schlagwörter

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Auslieferungshaftbefehl Anspruch auf Verhaftung Grundrechte vorsorgliche Einstellung vorsorgliche Massnahme Verfassungsbeschwerde im Ausland
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Volltext

Erlass einer eA zur einstweiligen Untersagung der Auslieferung eines serbischen Staatsangehörigen zur Strafverfolgung an Ungarn - Bekanntgabe der Entscheidung ohne Begründung gem § 32 Abs 5 S 1 BVerfGG

[TENOR]

Die Übergabe des Beschwerdeführers an die ungarischen Behörden wird bis zur Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde, längstens für die Dauer von sechs Wochen, einstweilen untersagt.

Die Generalstaatsanwaltschaft München wird mit der Durchführung der einstweiligen Anordnung beauftragt.

Eine Begründung dieses Beschlusses wird nachgereicht.

Die Vollziehung des Auslieferungshaftbefehls bleibt von der einstweiligen Anordnung unberührt.