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2 BvR 1903/15 ECLI:DE:BVerfG:2017:rk20171005.2bvr190315 KI-generiert

Reimbursement of legal expenses after non-acceptance of constitutional complaint: failure to prove exceptional grounds of equity under § 34a Abs. 3 BVerfGG

Geschäftsnummer 2 BvR 1903/15
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court rejected the applicant’s request for the reimbursement of necessary legal expenses, meaning the applicant did not prevail. This procedural decision followed the non-acceptance of the applicant's constitutional complaint for merits review, where the court determined that the dispute concerned a post-decision cost allocation under the Federal Constitutional Court Act. Applying § 34a Abs. 3 BVerfGG, the court found that exceptional grounds of equity, which are a prerequisite for awarding cost reimbursement when a complaint is not accepted, were neither pleaded by the applicant nor otherwise evident, thereby upholding the standard rule that no costs are awarded when the complaint is not deemed substantiated.

Legislator-Regeste

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§ 34a Abs 3 BVerfGG, § 34a Abs. 2 BVerfGG; Reimbursement of legal expenses after non-acceptance of constitutional complaint: failure to prove exceptional grounds of equity under § 34a Abs. 3 BVerfGG: Eine Erstattung notwendiger Auslagen der Beschwerdeführerin gemäß § 34a Abs. 2 BVerfGG scheidet aus, weil sich ihre Verfassungsbeschwerde nicht als begründet erwiesen hat.

Schlagwörter

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Kostenersatz ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Revisionsgrund Prozesshandlung verfassungsmässige Rechtsgleichheit materielle Rechtskraft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 36, 89
BVerfGE 36, 89 ; 74, 218 ).
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Volltext

Ablehnung einer Kostenentscheidung gem § 34a Abs 3 BVerfGG nach Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde - besondere Billigkeitsgründe für Anordnung der Auslagenerstattung nicht dargelegt

[TENOR]

Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Erstattung ihrer notwendigen Auslagen wird abgelehnt.

[GRUENDE]

Eine Erstattung notwendiger Auslagen der Beschwerdeführerin gemäß § 34a Abs. 2 BVerfGG scheidet aus, weil sich ihre Verfassungsbeschwerde nicht als begründet erwiesen hat.

Zwar kann - abweichend von § 34a Abs. 2 BVerfGG - die volle oder teilweise Erstattung der Auslagen nach § 34a Abs. 3 BVerfGG auch angeordnet werden, wenn die Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen wird. Eine solche Anordnung setzt jedoch besondere Billigkeitsgründe voraus (vgl. BVerfGE 36, 89 ; 74, 218 ). Diese hat die Beschwerdeführerin nicht vorgetragen, und sie sind auch sonst nicht ersichtlich.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.