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2 BvR 2272/16 ECLI:DE:BVerfG:2017:rk20171208.2bvr227216 KI-generiert

Determining subject matter value for attorney fees in constitutional complaint and interim relief proceedings

Geschäftsnummer 2 BvR 2272/16
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court of Germany (Second Senate, First Chamber) set the subject value of the lawyer's activity at €10,000 for the constitutional complaint proceedings and €5,000 for the interim relief proceedings, a decision that is final and unchallengeable. This procedural order was issued to determine the basis for calculating attorney fees following the admissibility or handling of a constitutional complaint, without substantive merits findings required in this specific text. The valuation relies on § 37 Abs. 2 Satz 2 in conjunction with § 14 Abs. 1 of the German Attorney’s Remuneration Act (RVG), applying the standard rule that a successful constitutional complaint decided by a chamber entails a minimum subject value of €10,000, with no special circumstances in objective significance or complexity justifying a higher amount, while the value for interim relief is fixed at half the value of the main proceedings.

Legislator-Regeste

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§ 14 Abs. 1 RVG; Determining subject matter value for attorney fees in constitutional complaint and interim relief proceedings: Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird für das Verfassungsbeschwerdeverfahren auf 10.000 € (in Worten: zehntausend Euro) sowie für das Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung auf 5.000 € (in Worten: fünftausend Euro) festgesetzt.

Schlagwörter

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Schätzungsverfahren Festsetzung des Anwaltshonorars Komplexität des Verfahrens Vorläufiger Rechtsschutz Berechnungsgrundlage Prozesshandlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren

[TENOR]

Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird für das Verfassungsbeschwerdeverfahren auf 10.000 € (in Worten: zehntausend Euro) sowie für das Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung auf 5.000 € (in Worten: fünftausend Euro) festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 37 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1 RVG (vgl. BVerfGE 79, 365 ). Der festzusetzende Gegenstandswert für die anwaltliche Tätigkeit im Verfassungsbeschwerdeverfahren beträgt demnach mindestens 5.000 € und, wenn die Verfassungsbeschwerde aufgrund einer Entscheidung der Kammer Erfolg hat, in der Regel 10.000 € (vgl. zuletzt BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 18. Oktober 2017 - 2 BvR 1352/17 u.a. -, juris). Weder die objektive Bedeutung der Sache noch der Umfang und die Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit weisen Besonderheiten auf, die zur Festsetzung eines höheren Gegenstandswerts Anlass geben. Der Wert des Verfahrens auf Erlass einer einstweiligen Anordnung war auf die Hälfte des Gegenstandswerts für das Verfassungsbeschwerdeverfahren festzusetzen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.