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2 BvR 222/11 ECLI:DE:BVerfG:2017:rk20171205.2bvr022211 KI-generiert

Valuation of lawyer's fees in successful constitutional complaint based on underlying civil dispute complexity

Geschäftsnummer 2 BvR 222/11
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court fixed the subject matter value of the lawyer's activity at €20,000 in a constitutional complaint proceeding. This decision resolved a procedural matter regarding the valuation of legal services, where the dispute centered on the appropriate amount for the *Gegenstandswert* (subject matter value) in a constitutional complaint that was successful based on a panel decision. The court applied §§ 37(2) sentence 2 and 14(1) of the Legal Services Act (RVG), which set a standard value of €10,000 for successful constitutional complaints decided by a panel, but exercised equitable discretion to raise the value to €20,000 due to the specific complexity of the case, the effort required for legal representation, and the €200,000 subject matter value of the underlying civil dispute.

Legislator-Regeste

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§ 14 Abs. 1 RVG; Valuation of lawyer's fees in successful constitutional complaint based on underlying civil dispute complexity: Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 37 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1 RVG (vgl. BVerfGE 79, 365 ). Der festzusetzende Gegenstandswert für die anwaltliche Tätigkeit im Verfassungsbeschwerdeverfahren beträgt demnach mindestens 5.000 € und wenn die Verfassungsbeschwerde auf Grund einer Entscheidung der Kammer Erfolg hat, in der Regel 10.000 € (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 16. Januar 2017 - 2 BvR 2011/16, 2 BvR 2034/16 -, juris, Rn. 36).

Schlagwörter

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Streitwert Anwaltskosten gesetzliche Vertretung Verfassungsbeschwerde im Ausland Kompetenzkonfliktbeilegung Corpus Juris

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren

[TENOR]

Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird auf 20.000 € (in Worten: zwanzigtausend Euro) festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 37 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1 RVG (vgl. BVerfGE 79, 365 ). Der festzusetzende Gegenstandswert für die anwaltliche Tätigkeit im Verfassungsbeschwerdeverfahren beträgt demnach mindestens 5.000 € und wenn die Verfassungsbeschwerde auf Grund einer Entscheidung der Kammer Erfolg hat, in der Regel 10.000 € (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 16. Januar 2017 - 2 BvR 2011/16, 2 BvR 2034/16 -, juris, Rn. 36).

Insbesondere aufgrund der besonderen Schwierigkeit der Sache und des damit verbundenen Aufwands für das anwaltliche Tätigwerden sowie unter Berücksichtigung des Streitwerts im zivilrechtlichen Ausgangsverfahren von 200.000 € entspricht vorliegend eine Festsetzung des Gegenstandswerts auf 20.000 € billigem Ermessen (vgl. § 37 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 14 Abs. 1 RVG).

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.