Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2 BvR 221/11 ECLI:DE:BVerfG:2017:rk20171129.2bvr022111 KI-generiert

Gegenstandswertfestsetzung for attorney fees in successful chamber-decided constitutional complaints

Geschäftsnummer 2 BvR 221/11
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Constitutional Court (Second Senate, Second Chamber) set the value of the matter for the attorneys' services in the constitutional complaint proceedings at €20,000. This decision, rendered in case 2 BvR 221/11, concerns the determination of the *Gegenstandswert* (value of the matter) for legal fees following a successful constitutional complaint that was decided by a chamber. The court applied § 37(2) sentence 2 in conjunction with § 14(1) of the Federal Lawyers' Remuneration Act (RVG), which sets a standard value of €10,000 for successful chamber decisions, but exercised equitable discretion to raise the amount due to the specific complexity of the case, the resulting effort for legal representation, and the underlying civil dispute value of €200,000. The decision is final and not subject to appeal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 14 Abs. 1 RVG; Gegenstandswertfestsetzung for attorney fees in successful chamber-decided constitutional complaints: Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 37 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1 RVG (vgl. BVerfGE 79, 365 ). Der festzusetzende Gegenstandswert für die anwaltliche Tätigkeit im Verfassungsbeschwerdeverfahren beträgt demnach mindestens 5.000,00 € und, wenn die Verfassungsbeschwerde auf Grund einer Entscheidung der Kammer Erfolg hat, in der Regel 10.000,00 € (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 16. Januar 2017 - 2 BvR 2011/16 und 2 BvR 2034/16 -, juris, Rn. 36).

Schlagwörter

KI-generiert
Anwaltskosten Streitgegenstand Streitwertberechnung gesetzliche Vertretung Komplexität des Verfahrens ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren

[TENOR]

Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird auf 20.000,00 € (in Worten: zwanzigtausend Euro) festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 37 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1 RVG (vgl. BVerfGE 79, 365 ). Der festzusetzende Gegenstandswert für die anwaltliche Tätigkeit im Verfassungsbeschwerdeverfahren beträgt demnach mindestens 5.000,00 € und, wenn die Verfassungsbeschwerde auf Grund einer Entscheidung der Kammer Erfolg hat, in der Regel 10.000,00 € (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 16. Januar 2017 - 2 BvR 2011/16 und 2 BvR 2034/16 -, juris, Rn. 36).

Insbesondere aufgrund der besonderen Schwierigkeit der Sache und des damit verbundenen Aufwands für das anwaltliche Tätigwerden sowie unter Berücksichtigung des Streitwerts im zivilrechtlichen Ausgangsverfahren von 200.000,00 € entspricht vorliegend eine Festsetzung des Gegenstandswerts auf 20.000,00 € billigem Ermessen (vgl. § 37 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 14 Abs. 1 RVG).

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.