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2 BvR 2026/17 ECLI:DE:BVerfG:2017:rk20171018.2bvr202617 KI-generiert

Interim prohibition of deportation to Bulgaria: unassessed factual submissions on conditions for protected persons defeating prima facie inadmissibility of constitutional complaint

Geschäftsnummer 2 BvR 2026/17
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Constitutional Court (Second Senate, First Chamber) issued an interim order prohibiting the deportation of the applicant to Bulgaria for the duration of the constitutional complaint, capped at two months, effectively allowing the applicant to remain in Germany pending further review. The applicant challenged the rejection of their constitutional complaint, arguing that the lower administrative and administrative courts failed to consider their submissions regarding the conditions for recognized protection seekers in Bulgaria. The Court found that the complaint was neither inadmissible nor obviously unfounded at this stage, particularly because the lower decisions had not adequately addressed the applicant's specific factual assertions about the situation in the receiving country, which necessitated a procedural stay of removal to protect the applicant's fundamental rights.

Legislator-Regeste

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Interim prohibition of deportation to Bulgaria: unassessed factual submissions on conditions for protected persons defeating prima facie inadmissibility of constitutional complaint: Die Abschiebung des Antragstellers wird bis zur Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde, längstens für die Dauer von zwei Monaten, untersagt.

Schlagwörter

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Abschiebung Verbleiberecht Grundrechte verfahrensrechtliche Fragen Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs Verfassungsbeschwerde im Ausland
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Volltext

Erlass einer einstweiligen Anordnung mit Tenorbegründung: Untersagung der Abschiebung eines Asylsuchenden nach Bulgarien

[TENOR]

Die Abschiebung des Antragstellers wird bis zur Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde, längstens für die Dauer von zwei Monaten, untersagt.

Die Verfassungsbeschwerde erscheint zum derzeitigen Zeitpunkt angesichts des in den angegriffenen Beschlüssen nicht berücksichtigten Vortrags des Beschwerdeführers zur Lage anerkannt Schutzberechtigter in Bulgarien weder unzulässig noch offensichtlich unbegründet. Die erforderliche Folgenabwägung führt daher zu einem Erfolg des Antrags.