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1 BvR 496/16 ECLI:DE:BVerfG:2017:rk20170329.1bvr049616 KI-generiert

Constitutional complaint lacking substantiation of fee risk under § 8a Abs. 4 S. 1 BerHG to establish injury to equal protection in legal access.

Geschäftsnummer 1 BvR 496/16
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court declined to accept the constitutional complaint for decision, resulting in the dismissal of the applicant's claim. The dispute concerned a challenge to an alleged violation of equal protection under the law (*Rechtsschutzgleichheit*) in the context of legal services, where the complainant argued that the fee structure imposed an unfair burden. The Court held that the complaint failed to meet the specific substantiation requirements of § 23 Abs. 1 Satz 2 and § 92 BVerfGG because the applicant did not demonstrate that their attorney had provided the mandatory warning regarding fee risks pursuant to § 8a Abs. 4 Satz 1 of the Lawyers' Remuneration Act (*BeratHG*); consequently, it was not established that the applicant bore a personal financial risk, which is a prerequisite for a justiciable interference with their right to equal treatment in accessing justice.

Legislator-Regeste

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§ 92 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Constitutional complaint lacking substantiation of fee risk under § 8a Abs. 4 S. 1 BerHG to establish injury to equal protection in legal access: Die Verfassungsbeschwerde genügt nicht den Substantiierungsanforderungen der § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG. Da nicht ersichtlich ist, dass der Verfahrensbevollmächtigte dem Beschwerdeführer bei der Mandatsübernahme einen Hinweis gemäß § 8a Abs. 4 Satz 1 BerHG erteilt hat, ist nicht dargelegt, dass der Beschwerdeführer ein Vergütungsrisiko trägt. Von daher ist eine Betroffenheit des Beschwerdeführers selbst in seiner Rechtsschutzgleichheit nicht erkennbar (vgl. BVerfGE 112, 304 ; 129, 269 ; BVerfGK 5, 170 ).

Schlagwörter

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verfassungsmässige Anforderung Gesetzlicher Schutz rechtsungleiche Behandlung Besuchsrecht Verfassungsbeschwerde im Ausland ungerechtfertigte Entlassung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 112, 304
BVerfGE 112, 304 ; 129, 269 ; BVerfGK 5, 170 ).
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Volltext

Nichtannahmebeschluss: Verletzung der Rechtsschutzgleichheit nicht hinreichend substantiiert gerügt, wenn Vergütungsrisiko des Mandanten (hier: gem § 8a Abs 4 S 1 BeratHiG) nicht dargelegt wurde

[TENOR]

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

[GRUENDE]

Die Verfassungsbeschwerde genügt nicht den Substantiierungsanforderungen der § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG. Da nicht ersichtlich ist, dass der Verfahrensbevollmächtigte dem Beschwerdeführer bei der Mandatsübernahme einen Hinweis gemäß § 8a Abs. 4 Satz 1 BerHG erteilt hat, ist nicht dargelegt, dass der Beschwerdeführer ein Vergütungsrisiko trägt. Von daher ist eine Betroffenheit des Beschwerdeführers selbst in seiner Rechtsschutzgleichheit nicht erkennbar (vgl. BVerfGE 112, 304 ; 129, 269 ; BVerfGK 5, 170 ).

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.