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1 BvR 1544/17 ECLI:DE:BVerfG:2017:rk20170909.1bvr154417 KI-generiert

Constitutional complaint over equal legal protection: failure to substantiate personal fee risk due to missing § 8a Abs. 4 BerHG warning

Geschäftsnummer 1 BvR 1544/17
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court (BVerfG) refused to accept the constitutional complaint for decision, leaving the underlying lower-court ruling in force, as the petition was deemed inadquately substantiated. The dispute concerned a challenge to the equality of legal protection (*Rechtsschutzgleichheit*), where the complainant alleged that the absence of a mandatory warning regarding fee risks under § 8a Abs. 4 Satz 1 of the Federal Lawyers Act (BeratungsHilfeG) violated their rights. The Court held that the complaint failed to meet the substantive requirements of §§ 23 Abs. 1 Satz 2 and 92 BVerfGG because the petitioner did not demonstrate that they personally bore a fee risk, which is necessary to establish individual standing; consequently, the alleged violation of the right to equal legal protection was not sufficiently substantiated.

Legislator-Regeste

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§ 92 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Constitutional complaint over equal legal protection: failure to substantiate personal fee risk due to missing § 8a Abs. 4 BerHG warning: Die Verfassungsbeschwerde genügt nicht den Substantiierungsanforderungen der § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG. Da nicht ersichtlich ist, dass der Verfahrensbevollmächtigte dem Beschwerdeführer bei der Mandatsübernahme einen Hinweis gemäß § 8a Abs. 4 Satz 1 BerHG erteilt hat, ist nicht dargelegt, dass der Beschwerdeführer ein Vergütungsrisiko trägt. Von daher ist eine Betroffenheit des Beschwerdeführers selbst in seiner Rechtsschutzgleichheit nicht erkennbar (vgl. BVerfGE 112, 304 ; 129, 269 ; BVerfGK 5, 170 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 29. März 2017 - 1 BvR 496/16 -, juris, Rn. 1).

Schlagwörter

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ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen verfassungsmässige Rechtsgleichheit Gesetzlicher Schutz Demonstrationsrecht materielle Voraussetzungen Streitgegenstand

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Nichtannahmebeschluss: Verletzung der Rechtsschutzgleichheit nicht hinreichend substantiiert gerügt, wenn Vergütungsrisiko des Mandanten (hier: gem § 8a Abs 4 S 1 BeratHiG) nicht dargelegt wurde

[TENOR]

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

[GRUENDE]

Die Verfassungsbeschwerde genügt nicht den Substantiierungsanforderungen der § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG. Da nicht ersichtlich ist, dass der Verfahrensbevollmächtigte dem Beschwerdeführer bei der Mandatsübernahme einen Hinweis gemäß § 8a Abs. 4 Satz 1 BerHG erteilt hat, ist nicht dargelegt, dass der Beschwerdeführer ein Vergütungsrisiko trägt. Von daher ist eine Betroffenheit des Beschwerdeführers selbst in seiner Rechtsschutzgleichheit nicht erkennbar (vgl. BVerfGE 112, 304 ; 129, 269 ; BVerfGK 5, 170 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 29. März 2017 - 1 BvR 496/16 -, juris, Rn. 1).

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.