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1 BvR 2897/16 ECLI:DE:BVerfG:2017:rk20170202.1bvr289716 KI-generiert

Denial of legal aid for constitutional complaint: Failure to substantiate alleged fundamental rights violations in a social court fine

Geschäftsnummer 1 BvR 2897/16
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Constitutional Court (BVerfG) rejected the applicant's request for legal aid and the appointment of a counsel to file a constitutional complaint, leaving the lower court decisions on the imposition of a judicial fine in force. The dispute concerned an application for procedural cost assistance in a constitutional complaint procedure aimed at challenging a fine imposed by a social court, which the applicant sought to contest due to alleged violations of fundamental rights. The Court denied the application, holding that the intended legal action lacked prospects of success because the applicant failed to demonstrate any apparent infringement of constitutional or constitutional-equivalent rights, emphasizing that even in a legal aid proceeding, essential substantive details regarding the merits must be provided to assess the likelihood of success.

Legislator-Regeste

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Denial of legal aid for constitutional complaint: Failure to substantiate alleged fundamental rights violations in a social court fine: Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts für die beabsichtigte Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Hessischen Landessozialgerichts vom 7. Oktober 2016 - L 9 U 210/14 B - und den Beschluss des Sozialgerichts Frankfurt am Main vom 4. November 2014 - S 8 U 161/12 - wird abgelehnt.

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege Verletzung von Verfahrensrechten Grundrechte Verfassungsbeschwerde im Ausland Sozialhilfe Verfahrenskosten

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Versagung von PKH im Verfassungsbeschwerdeverfahren bei mangelnden Erfolgsaussichten - Zu den Substantiierungsanforderungen im PKH-Verfahren

[TENOR]

Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts für die beabsichtigte Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Hessischen Landessozialgerichts vom 7. Oktober 2016 - L 9 U 210/14 B - und den Beschluss des Sozialgerichts Frankfurt am Main vom 4. November 2014 - S 8 U 161/12 - wird abgelehnt.

[GRUENDE]

Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und - konkludent - auf Beiordnung eines Rechtsanwalts für eine noch zu erhebende Verfassungsbeschwerde, wegen der Verhängung eines gerichtlichen Ordnungsgelds, war abzulehnen.

Die hierfür erforderlichen Voraussetzungen (vgl. BVerfGE 1, 109 ; 1, 415 ; 27, 57; 78, 7 ; 79, 252 ; 92, 122 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 9. Juli 2010 - 2 BvR 2258/09 -, juris, Rn. 6 f. und Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senat vom 24. März 2011 - 1 BvR 2493/10- , juris, Rn. 12) sind nicht erfüllt, denn die beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet keine Aussicht auf Erfolg. Für eine mögliche Verletzung von Grundrechten oder grundrechtsgleichen Rechten ist nichts ersichtlich. Auch in einem Prozesskostenhilfeverfahren kann erwartet werden, dass die für die Beurteilung der Erfolgsaussichten einer beabsichtigten Verfassungsbeschwerde wesentlichen Angaben gemacht werden.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.