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1 BvR 1923/15 ECLI:DE:BVerfG:2016:rk20160713.1bvr192315 KI-generiert

Gender-neutral title requirements for equality officers: no exclusion of male candidates

Geschäftsnummer 1 BvR 1923/15
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court (BVerfG) refused to accept the constitutional complaint, thereby leaving the lower court's judgment in force and effectively ruling against the complainant. The dispute concerned a challenge to a statutory provision in the Saxony-Anhalt Constitutional Law that mandated the gender-neutral linguistic equalization of official titles and function descriptions, specifically questioning whether the application of this rule to the office of equality officer (Gleichstellungsbeauftragten) unlawfully restricted male candidates from holding the position. Relying on the principle of non-derogation from existing fundamental rights, the Court found no violation of the complainant's rights, noting that the constitutional language requirement did not bar men from exercising the function. The decision was issued as a non-acceptance order (Nichtannahmebeschluss) based on § 90(1) and § 93d(1) Sentence 3 of the Federal Constitutional Court Act (BVerfGG), with the lower instance decision identified as the operative legal outcome.

Legislator-Regeste

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§ 90 Abs. 1 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Gender-neutral title requirements for equality officers: no exclusion of male candidates: Eine Verletzung von Rechten des Beschwerdeführers im Sinne des § 90 Abs. 1 BVerfGG ist nicht zu erkennen. Das Landesverfassungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt hat entschieden, dass die sprachliche Gleichstellung für Personen- und Funktionsbezeichnungen gemäß § 159 KVG LSA auch für die Gleichstellungsbeauftragte nach § 78 KVG LSA gilt (Landesverfassungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 23. November 2015 - LVG 2/15 -, juris, Rn. 10 ff.). Männern ist es danach nicht verwehrt, das Amt der Gleichstellungsbeauftragten auszuüben.

Schlagwörter

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verfassungsmässige Rechtsgleichheit Grundrechte Amtssprache gesetzlicher Anspruch geschlechtsspezifische Diskriminierung Fernhaltemassnahme

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Nichtannahmebeschluss: Sprachliche Gleichstellung von Personen- und Funktionsbezeichnungen und Amt der Gleichstellungsbeauftragten (hier: gem §§ 78, 159 KomVerfG ST) - keine Grundrechtsverletzung

[TENOR]

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

[GRUENDE]

Eine Verletzung von Rechten des Beschwerdeführers im Sinne des § 90 Abs. 1 BVerfGG ist nicht zu erkennen. Das Landesverfassungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt hat entschieden, dass die sprachliche Gleichstellung für Personen- und Funktionsbezeichnungen gemäß § 159 KVG LSA auch für die Gleichstellungsbeauftragte nach § 78 KVG LSA gilt (Landesverfassungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 23. November 2015 - LVG 2/15 -, juris, Rn. 10 ff.). Männern ist es danach nicht verwehrt, das Amt der Gleichstellungsbeauftragten auszuüben.

Von einer Begründung im Übrigen wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.