Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1 BvQ 29/16 ECLI:DE:BVerfG:2016:qk20160730.1bvq002916 KI-generiert

Deficiency of power of attorney under § 22 BVerfGG rendering application for interim relief inadmissible in challenge to assembly-law condition

Geschäftsnummer 1 BvQ 29/16
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Constitutional Court dismissed the applicant’s request for interim relief, rejecting it as procedurally inadmissible and substantively unfounded, leaving the challenged assembly law order regarding the use of a video screen in force. The dispute concerned a challenge to administrative decisions imposing assembly-law conditions on the use of a video screen, where the applicant sought to halt their enforcement pending a constitutional complaint. The court ruled the application was inadmissible because the legal representatives’ power of attorney did not comply with the statutory requirements of § 22(2) sentence 2 BVerfGG, and further determined that the applicant failed to demonstrate a clear violation of fundamental rights, noting the constitutional complaint offered no prospect of success.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 22 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG; Deficiency of power of attorney under § 22 BVerfGG rendering application for interim relief inadmissible in challenge to assembly-law condition: Der Antrag ist bereits unzulässig, weil die Vollmacht der Rechtsvertreter des Antragstellers nicht den Erfordernissen des § 22 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG entspricht.

Schlagwörter

KI-generiert
verfassungsmässige Anforderung Verletzung von Verfahrensrechten Vollmacht Demonstrationsrecht Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Verordnungsbefugnis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Ablehnung des Erlasses einer einstweiligen Anordnung: Versammlungsrechtliche Auflage bzgl der Verwendung einer Videoleinwand - Unzulässigkeit des eA-Antrags wegen Fehlens einer den Anforderungen des § 22 Abs 2 S 2 BVerfGG entsprechenden Vollmacht - zudem keine Verkennung von Grundrechten ersichtlich

[TENOR]

Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird abgelehnt.

[GRUENDE]

Der Antrag ist bereits unzulässig, weil die Vollmacht der Rechtsvertreter des Antragstellers nicht den Erfordernissen des § 22 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG entspricht.

Im Übrigen wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt, weil eine Verfassungsbeschwerde in gleicher Sache nach dem Vorbringen des Antragstellers offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg hätte. Es ist danach nicht ersichtlich, dass die angegriffenen Entscheidungen Grundrechte des Antragstellers verkannt hätten.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.