Whether Art. 6(1) GG grants a parent a right to continue a deceased child's paternity denial suit to sever legal ties with a grandchild
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court refused to admit the constitutional complaint, leaving the lower court decisions in force and thereby denying the complainant's request to participate in or continue a paternity denial lawsuit initiated by her deceased son. The dispute arose from the mother’s challenge against the procedural bars preventing her from pursuing the pending paternity denial proceedings after her son’s death, which she argued would forcibly impose an alleged grandchild upon her and infringe her fundamental rights. The court held that the constitutional protection of family bonds under Article 6(1) of the Basic Law does not conversely grant a parent a right to unilaterally sever the legal connection to a grandchild by continuing a legal action initiated by the intervening parent, finding no violation of the complainant’s protected constitutional positions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt 6 Abs 1 GG, § 93a BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Whether Art. 6(1) GG grants a parent a right to continue a deceased child's paternity denial suit to sever legal ties with a grandchild: The dispute arose from the mother’s challenge against the procedural bars preventing her from pursuing the pending paternity denial proceedings after her son’s death, which she argued would forcibly impose an alleged grandchild upon her and infringe her fundamental rights. The court held that the constitutional protection of family bonds under Article 6(1) of the Basic Law does not conversely grant a parent a right to unilaterally sever the legal connection to a grandchild by continuing a legal action initiated by the intervening parent, finding no violation of the complainant’s protected constitutional positions.
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KI-generiertVolltext
Nichtannahmebeschluss: Schutz familiärer Bindungen zwischen nahen Verwandten (Art 6 Abs 1 GG) begründet kein Beteiligungsrecht der Eltern des während des Vaterschaftsanfechtungsverfahrens verstorbenen rechtlichen Vaters
[GRUENDE]
Die Verfassungsbeschwerde betrifft ein Vaterschaftsanfechtungsverfahren, welches der vor Abschluss des Anfechtungsverfahrens verstorbene Sohn der Beschwerdeführerin gegenüber seinem Kind (dem Enkelkind der Beschwerdeführerin) eingeleitet hatte. Die Beschwerdeführerin wendet sich dagegen, dass ihr nach dem Tod ihres Sohnes die Beteiligung an dem von ihm eingeleiteten Vaterschaftsanfechtungsverfahren verwehrt wurde und dass es die Gerichte abgelehnt haben, dieses Vaterschaftsanfechtungsverfahren auf ihren Antrag hin fortzusetzen. Den Kern ihrer materiell- und verfahrensrechtlichen Rügen bildet der Vorwurf, indem ihr die Fortführung des Vaterschaftsanfechtungsverfahrens verwehrt werde, werde unzulässig in ihre Grundrechte eingegriffen, weil ihr auf diese Weise ein Enkelkind "aufgedrängt" werde.
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen, weil die Voraussetzungen des § 93a BVerfGG nicht vorliegen. Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs sind verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Der Bundesgerichtshof hat bei der Auslegung des anzuwendenden Rechts keine grundrechtlich geschützten Positionen der Beschwerdeführerin verkannt. Insbesondere folgt aus dem grundrechtlichen Schutz familiärer Bindungen zwischen nahen Verwandten (Art. 6 Abs. 1 GG; vgl. dazu BVerfGE 136, 382 ) nicht umgekehrt, dass der Beschwerdeführerin hier von Verfassungs wegen die Möglichkeit eingeräumt werden müsste, durch Fortführung des von ihrem Sohn eingeleiteten Vaterschaftsanfechtungsverfahrens die rechtliche Verbindung zu ihrem - nach Einschätzung des verstorbenen Sohnes mutmaßlich nicht biologisch von diesem abstammenden - Enkelkind zu lösen.
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.