Abusive constitutional complaint: Verbal obscenities and offensive photograph justifying abuse fee under § 34 Abs. 2 BVerfGG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe German Federal Constitutional Court dismissed the constitutional complaint as unaccepted and imposed a fine of €2,000 on the complainant for abuse of legal process, which extinguished the related application for interim relief. The dispute involved a complaint that the Court found to be a collection of pure expressions of dissatisfaction rather than a legitimate claim of fundamental rights violations, characterized by verbal obscenities and the attachment of an offensive photograph. The decision relied on § 34 Abs. 2 BVerfGG, establishing that the submission was an abuse of proceedings because it was manifestly inadmissible or unfounded, and the Court's refusal to accept such filings was deemed necessary to prevent obstruction of its duties and ensure timely protection of rights for other citizens.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 34 Abs. 2 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Abusive constitutional complaint: Verbal obscenities and offensive photograph justifying abuse fee under § 34 Abs. 2 BVerfGG: The dispute involved a complaint that the Court found to be a collection of pure expressions of dissatisfaction rather than a legitimate claim of fundamental rights violations, characterized by verbal obscenities and the attachment of an offensive photograph. The decision relied on § 34 Abs. 2 BVerfGG, establishing that the submission was an abuse of proceedings because it was manifestly inadmissible or unfounded, and the Court's refusal to accept such filings was deemed necessary to prevent obstruction of its duties and ensure timely protection of rights for other citizens.
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KI-generiertLegal basis for the imposition of a misuse fee in the event of abusive constitutional complaints.
Volltext
Nichtannahmebeschluss: Auferlegung einer Missbrauchsgebühr
[TENOR]
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.
Damit erledigt sich der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung.
Dem Beschwerdeführer wird eine Missbrauchsgebühr in Höhe von 2.000 € (in Worten: zweitausend Euro) auferlegt.
[GRUENDE]
Die Auferlegung einer Missbrauchsgebühr beruht auf § 34 Abs. 2 BVerfGG. Danach kann das Bundesverfassungsgericht eine Gebühr bis zu 2.600 € auferlegen, wenn die Einlegung der Verfassungsbeschwerde einen Missbrauch darstellt. Ein Missbrauch liegt vor, wenn die Verfassungsbeschwerde offensichtlich unzulässig oder unbegründet ist und ihre Einlegung deshalb von jedem Einsichtigen als völlig aussichtslos angesehen werden muss (vgl. etwa BVerfGK 6, 219; 10, 94 ; 14, 468 ; stRspr).
So liegt der Fall hier. Die Verfassungsbeschwerde zeigt zunächst bereits keinerlei nachvollziehbare Möglichkeit einer Verletzung von Grundrechten oder grundrechtsgleichen Rechten des Beschwerdeführers auf, sondern stellt sich als Ansammlung reiner Unmutsäußerungen dar. Dabei ergeht sich der Beschwerdeführer in verbalen Obszönitäten, die er mit dem Abdruck eines anstößigen Fotos abschließt.
Das Bundesverfassungsgericht muss es nicht hinnehmen, an der Erfüllung seiner Aufgaben durch für jedermann erkennbar unzulässige Verfassungsbeschwerden gehindert zu werden, wodurch anderen Bürgern der ihnen zukommende Grundrechtsschutz nur verzögert gewährt werden kann (vgl. BVerfGK 6, 219; 10, 94 m.w.N.; stRspr).
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.