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2 BvR 1403/14 KI-generiert

Constitutional complaint against compulsory medical treatment deemed inadmissible for failure to exhaust ordinary judicial review under FamFG

Geschäftsnummer 2 BvR 1403/14
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court dismissed the constitutional complaint as inadmissible and declared the associated request for a preliminary injunction moot, effectively ruling against the complainant. The dispute concerned the enforcement of compulsory treatment measures under the Berlin Mental Health Act, specifically the challenge to the administrative execution of such measures. The Court held that the applicant failed to exhaust the required legal remedies under § 90 Abs. 2 BVerfGG, as the proper procedural avenue is a judicial review application under § 327 Abs. 1 FamFG at the competent local court pursuant to §§ 23a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 1 GVG, prior to filing a constitutional complaint.

Legislator-Regeste

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§ 93a Abs. 2 BVerfGG, § 90 Abs. 2 BVerfGG, § 327 Abs. 1 FamFG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Constitutional complaint against compulsory medical treatment deemed inadmissible for failure to exhaust ordinary judicial review under FamFG: Die Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung anzunehmen (§ 93a Abs. 2 BVerfGG) ist nicht angezeigt, weil sie unzulässig ist.

Schlagwörter

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medizinische Zwangsbehandlung Verwaltungsbeschwerde Normenkontrolle medizinische Überprüfung Geistige Gesundheit Verfassungsbeschwerde im Ausland

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Nichtannahmebeschluss: Mangels Rechtswegerschöpfung unzulässige Verfassungsbeschwerde gegen die Durchführung einer Zwangsbehandlung nach § 30 Abs 2 S 2 PsychKG BE

[GRUENDE]

1. Die Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung anzunehmen (§ 93a Abs. 2 BVerfGG) ist nicht angezeigt, weil sie unzulässig ist.

Aus dem Vortrag der Beschwerdeführerin und den von ihr vorgelegten Unterlagen ist nicht ersichtlich, dass sie den Rechtsweg beschritten hat (§ 90 Abs. 2 BVerfGG). Gegen die Anordnung konkreter Maßnahmen der Zwangsbehandlung, die auf Grundlage des § 30 Abs. 2 Satz 2 PsychKG Berlin durchgeführt werden, ist der Antrag auf gerichtliche Entscheidung nach § 327 Abs. 1 FamFG bei dem nach § 23a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 1 GVG zuständigen Amtsgericht statthaft.

Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

2. Da die Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen wird, erledigt sich der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.