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1 BvL 19/12 ECLI:DE:BVerfG:2014:ls20140224.1bvl001912 KI-generiert

Mootness of constitutional reference on paternity challenge limitation periods previously resolved by Federal Constitutional Court

Geschäftsnummer 1 BvL 19/12
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court (BVerfG) declared the reference by the lower court to be moot (gegenstandslos) and thereby terminated the proceedings without issuing a substantive ruling on the merits of this specific case. The dispute concerned a constitutional challenge to provisions of the German Civil Code (BGB) and the Introductory Act (EGBGB) regarding the limitation period for actions to contest paternity, which the referring court had questioned on compatibility with fundamental rights. The decisive legal basis for the decision was the earlier BVerfG judgment of December 17, 2013 (1 BvL 6/10), which had already established that § 1600(1)(5) BGB and Art. 229 § 16 EGBGB violated Art. 16(1), Art. 6(2) sentence 1, Art. 2(1) in conjunction with Art. 6(2) sentence 1, and Art. 6(1) of the Basic Law, rendering them void; because the same provisions were at issue in the current reference, the question was already answered, necessitating the declaration of mootness.

Legislator-Regeste

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§ 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB, Art. 6 Abs. 1 GG; Mootness of constitutional reference on paternity challenge limitation periods previously resolved by Federal Constitutional Court: Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 17. Dezember 2013 im Verfahren 1 BvL 6/10 festgestellt, dass § 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB und Art. 229 § 16 EGBGB, beide in der Fassung des Gesetzes zur Ergänzung des Rechts zur Anfechtung der Vaterschaft vom 13. März 2008 (BGBI I S. 313), gegen Art. 16 Abs. 1, gegen Art. 6 Abs. 2 Satz 1, gegen Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 6 Abs. 2 Satz 1 und gegen Art. 6 Abs. 1 GG verstoßen und nichtig sind. Aus dem Beschluss des vorlegenden Gerichts ergibt sich, dass § 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB auch im vorliegenden Verfahren zur Prüfung gestellt ist. Die Vorlage ist damit gegenstandslos geworden, da die vorgelegte Frage durch die genannte Entscheidung beantwortet ist.

Schlagwörter

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Anfechtung der Vermutung der Vaterschaft Fristen Zivilrechtsstreitigkeit Grundrechte erworbener Anspruch Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Parallelentscheidung: Gegenstandslosigkeit einer Richtervorlage

[TENOR]

Die Vorlage ist durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2013 - 1 BvL 6/10 - gegenstandslos geworden.

[GRUENDE]

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 17. Dezember 2013 im Verfahren 1 BvL 6/10 festgestellt, dass § 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB und Art. 229 § 16 EGBGB, beide in der Fassung des Gesetzes zur Ergänzung des Rechts zur Anfechtung der Vaterschaft vom 13. März 2008 (BGBI I S. 313), gegen Art. 16 Abs. 1, gegen Art. 6 Abs. 2 Satz 1, gegen Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 6 Abs. 2 Satz 1 und gegen Art. 6 Abs. 1 GG verstoßen und nichtig sind. Aus dem Beschluss des vorlegenden Gerichts ergibt sich, dass § 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB auch im vorliegenden Verfahren zur Prüfung gestellt ist. Die Vorlage ist damit gegenstandslos geworden, da die vorgelegte Frage durch die genannte Entscheidung beantwortet ist.