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1 BvL 18/12 ECLI:DE:BVerfG:2014:ls20140224.1bvl001812 KI-generiert

Mootness of constitutional reference due to prior ruling invalidating paternity challenge statute

Geschäftsnummer 1 BvL 18/12
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court declared the constitutional reference moot, leaving no substantive judgment on the merits, as the issue had already been resolved in a parallel proceeding. The case involved a reference by a lower court regarding the constitutionality of the provision in the German Civil Code limiting the right to challenge paternity (specifically the exclusion of claims by the presumptive father if the mother had not designated him). The decisive legal basis was the prior ruling in a parallel case (1 BvL 6/10), which had already determined that the same statutory provisions violated fundamental rights under the Basic Law, including Article 16 (right to nationality), Article 6 (right to protection of marriage and family), and Article 2 (right to free development of personality) in conjunction with Article 6, thereby rendering the pending reference obsolete.

Legislator-Regeste

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§ 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB, Art. 6 Abs. 1 GG; Mootness of constitutional reference due to prior ruling invalidating paternity challenge statute: Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 17. Dezember 2013 im Verfahren 1 BvL 6/10 festgestellt, dass § 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB und Art. 229 § 16 EGBGB, beide in der Fassung des Gesetzes zur Ergänzung des Rechts zur Anfechtung der Vaterschaft vom 13. März 2008 (BGBI I S. 313), gegen Art. 16 Abs. 1, gegen Art. 6 Abs. 2 Satz 1, gegen Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 6 Abs. 2 Satz 1 und gegen Art. 6 Abs. 1 GG verstoßen und nichtig sind. Aus dem Beschluss des vorlegenden Gerichts ergibt sich, dass § 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB auch im vorliegenden Verfahren zur Prüfung gestellt ist. Die Vorlage ist damit gegenstandslos geworden, da die vorgelegte Frage durch die genannte Entscheidung beantwortet ist.

Schlagwörter

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Verfassungsmässigkeit Persönlichkeitsschutz Grundrechte gesetzlicher Anspruch Schutz der Familie Zivilurteil

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Gegenstandslosigkeit einer Richtervorlage nach Entscheidung des BVerfG in Parallelverfahren

[TENOR]

Die Vorlage ist durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2013 - 1 BvL 6/10 - gegenstandslos geworden.

[GRUENDE]

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 17. Dezember 2013 im Verfahren 1 BvL 6/10 festgestellt, dass § 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB und Art. 229 § 16 EGBGB, beide in der Fassung des Gesetzes zur Ergänzung des Rechts zur Anfechtung der Vaterschaft vom 13. März 2008 (BGBI I S. 313), gegen Art. 16 Abs. 1, gegen Art. 6 Abs. 2 Satz 1, gegen Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 6 Abs. 2 Satz 1 und gegen Art. 6 Abs. 1 GG verstoßen und nichtig sind. Aus dem Beschluss des vorlegenden Gerichts ergibt sich, dass § 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB auch im vorliegenden Verfahren zur Prüfung gestellt ist. Die Vorlage ist damit gegenstandslos geworden, da die vorgelegte Frage durch die genannte Entscheidung beantwortet ist.