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2 BvR 2432/12 ECLI:DE:BVerfG:2012:rk20121121.2bvr243212 KI-generiert

Constitutional complaint inadmissible for failure to substantiate cost objections to Internet broadcasting and request appeal admissibility regarding satellite dish removal

Geschäftsnummer 2 BvR 2432/12
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court dismissed the constitutional complaint as inadmissible, upholding the lower courts' implicit ruling that the tenant could be required to dismantle their satellite dish. The dispute concerned a landlord's claim to remove a parabolic antenna used to receive local radio and television broadcasts, with the tenant arguing that substituting the antenna with an Internet-based computer solution was disproportionately costly. The Court found the complaint failed the principle of subsidiarity because the complainant did not adequately substantiate the higher costs of Internet reception during the initial civil proceedings, nor did they properly request the admissibility of an appeal based on the matter's fundamental legal significance under § 511 Abs. 4 ZPO, thereby failing to exhaust domestic remedies.

Legislator-Regeste

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§ 511 Abs. 4 ZPO, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Constitutional complaint inadmissible for failure to substantiate cost objections to Internet broadcasting and request appeal admissibility regarding satellite dish removal: The dispute concerned a landlord's claim to remove a parabolic antenna used to receive local radio and television broadcasts, with the tenant arguing that substituting the antenna with an Internet-based computer solution was disproportionately costly. The Court found the complaint failed the principle of subsidiarity because the complainant did not adequately substantiate the higher costs of Internet reception during the initial civil proceedings, nor did they properly request the admissibility of an appeal based on the matter's fundamental legal significance under § 511 Abs. 4 ZPO, thereby failing to exhaust domestic remedies.

Schlagwörter

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Recht auf Antenne Streitgegenstand ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Wegnahmerecht Rechte des Mieters verfassungsmässiger Grundsatz

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 112, 50
vgl. BVerfGE 112, 50 m.w.N.). In Ermangelung diesbezüglicher Rügen ist davon auszugehen, dass die Frage, ob es dem Beschwerdeführer
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG

Cited in the dispositive to justify the omission of a further reasoning for the inadmissibility decision.

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Volltext

Nichtannahmebeschluss: Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde bei unterlassener Geltendmachung entscheidungserheblicher Argumente im fachgerichtlichen Verfahren - hier: Empfang von Heimatsendern über Internet anstatt per TV-Satellitensignal (Parabolantenne) - zudem fehlende Anregung der Berufungszulassung vor Fachgerichten

[GRUENDE]

Die Verfassungsbeschwerde ist unzulässig, weil der Beschwerdeführer nach seinem Vorbringen nicht das ihm Mögliche getan hat,

den geltend gemachten Verfassungsverstoß im fachgerichtlichen Verfahren abzuwenden (Grundsatz der Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde;

vgl. BVerfGE 112, 50 m.w.N.). In Ermangelung diesbezüglicher Rügen ist davon auszugehen, dass die Frage, ob es dem Beschwerdeführer

zuzumuten ist, Heimatsender nicht über die von ihm aufgestellte Parabolantenne, sondern vermittels eines anzuschaffenden Computers

über das Internet zu empfangen, im amtsgerichtlichen Verfahren erörtert worden ist. Der Beschwerdeführer hatte somit Anlass

und Gelegenheit, dazu vorzutragen und dabei insbesondere die vergleichsweise hohen Kosten eines Internetfernsehempfangs, auf

die er sich nunmehr beruft, zu substantiieren, was zu einer abweichenden Abwägung der widerstreitenden Interessen der Parteien

durch das Amtsgericht und zu einer Abweisung der auf Entfernung der Parabolantenne gerichteten Klage der Vermieterin hätte

führen können. Darüber hinaus hätte es dem Beschwerdeführer oblegen, die Zulassung der Berufung gemäß § 511 Abs. 4 ZPO im

Hinblick darauf anzuregen, dass die Rechtsauffassung des Amtsgerichts über den Einzelfall hinausgehende Aspekte aufweisen

dürfte, die grundsätzlicher Klärung zugänglich und bedürftig sind (vgl. etwa LG Berlin, Urteil vom 25. Oktober 2011 - 65 S

38/11 -, juris).

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.