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2 BvC 12/11 ECLI:DE:BVerfG:2012:cs20120119.2bvc001211 KI-generiert

Legality of 2009 Bundestag seat allocation under former Federal Election Act and constitutionality of transitional negative vote weight

Geschäftsnummer 2 BvC 12/11
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court dismissed the electoral complaint as manifestly unfounded, upholding the validity of the 2009 election to the 17th German Bundestag. The complainant challenged the allocation of seats under the former Federal Election Act (BWG a.F.), arguing that direct mandates should have been deducted from the party’s total federal list mandate rather than being counted separately by federal state under § 6(4) and § 7 BWG a.F., which treated connected state lists as a single unit. The Court held that the issue had already been adjudicated in BVerfGE 121, 266 and 122, 304, where it was explicitly determined that, as an exceptional measure, the allocation of seats in the 17th Bundestag according to the pre-existing legal framework remained constitutionally acceptable, and the complainant failed to present any new legal arguments.

Legislator-Regeste

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Legality of 2009 Bundestag seat allocation under former Federal Election Act and constitutionality of transitional negative vote weight: The complainant challenged the allocation of seats under the former Federal Election Act (BWG a.F.), arguing that direct mandates should have been deducted from the party’s total federal list mandate rather than being counted separately by federal state under § 6(4) and § 7 BWG a.F., which treated connected state lists as a single unit. The Court held that the issue had already been adjudicated in BVerfGE 121, 266 and 122, 304, where it was explicitly determined that, as an exceptional measure, the allocation of seats in the 17th Bundestag according to the pre-existing legal framework remained constitutionally acceptable, and the complainant failed to present any new legal arguments.

Schlagwörter

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Gültigkeit von Wahlen Parteistimme Verfassungsmässigkeit Sitzverteilung Wahlrecht Wahlquotient

Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 121, 266
negatives Stimmgewicht bei Bundestagswahl - Sitzzuteilung nach alter Rechtslage gem BVerfGE 121, 266 bei Wahl zum 17.
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Volltext

Verwerfung einer Wahlprüfungsbeschwerde: Sog. negatives Stimmgewicht bei Bundestagswahl - Sitzzuteilung nach alter Rechtslage gem BVerfGE 121, 266 bei Wahl zum 17. Deutschen Bundestag im Jahr 2009 noch hinzunehmen

[GRUENDE]

I. Die Beschwerde betrifft die Gültigkeit der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September 2009.

Der Beschwerdeführer macht geltend, die bundesweit erzielten Direktmandate jeder Partei hätten auf deren aus dem Zweitstimmenergebnis

insgesamt resultierende Sitze angerechnet werden müssen, weil die verbundenen Landeslisten der Parteien nach § 7 Abs. 1 und

Abs. 2 des Bundeswahlgesetzes in der bis zum 2. Dezember 2011 gültigen Fassung (BWG a.F.) jeweils als eine einheitliche Liste

zu behandeln seien, so dass § 6 Abs. 4 Satz 1 BWG a.F. nicht gesondert nach Ländern, sondern bezogen auf die Ebene der verbundenen

Listen anzuwenden gewesen wäre.

II. Die Wahlprüfungsbeschwerde ist offensichtlich unbegründet.

Sie betrifft wahlrechtliche Normen und deren Auslegung durch den Bundeswahlleiter, die bereits Gegenstand der verfassungsgerichtlichen

Überprüfung gewesen sind. Dabei hat das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber zwar aufgegeben, Aspekte des Regelungskomplexes,

zu dem § 6 und § 7 BWG a.F. gehören, neu zu regeln, hierbei aber entschieden, es könne ausnahmsweise hingenommen werden, dass

die Sitze im 17. Deutschen Bundestag noch nach der bisherigen Rechtslage zugeteilt werden (vgl. BVerfGE 121, 266 ; 122,

304 ). Hiervon umfasst war ausdrücklich auch die mit der Beschwerde beanstandete Methode der Sitzzuteilung (vgl. BVerfGE

121, 266 ). Der Beschwerdeführer hat dazu keine neuen Gesichtspunkte vorgetragen.