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2 BvR 987/10 ECLI:DE:BVerfG:2011:rs20111214.2bvr098710 KI-generiert

Cost reimbursement despite dismissed constitutional complaint: contribution to clarifying a question of fundamental significance

Geschäftsnummer 2 BvR 987/10
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court (2nd Senate) ordered the Federal Republic of Germany to reimburse one-third of the necessary legal costs of the complainants, despite the dismissal of their constitutional complaints. The dispute concerned the admissibility of constitutional challenges against the German Bundestag, specifically raising the argument that the parliamentary procedure violated the principle of the parliament's permanent budgetary autonomy. Although the substantive constitutional claims were rejected, the Court applied § 34a Abs. 3 of the Federal Constitutional Court Act (BVerfGG) to award partial cost reimbursement, determining that the cases contributed to the clarification of a question of fundamental importance and that equitable treatment warranted a one-third expense award.

Legislator-Regeste

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§ 34a Abs 3 BVerfGG; Cost reimbursement despite dismissed constitutional complaint: contribution to clarifying a question of fundamental significance: Die Bundesrepublik Deutschland hat den Beschwerdeführern ihre notwendigen Auslagen zu einem Drittel zu erstatten.

Schlagwörter

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Kostenersatz verfassungsmässiger Grundsatz materielle Begründung Verfassungsbeschwerde im Ausland Teilklage Nothilfe nach BV

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 36, 146
BVerfGE 36, 146 ; 109, 190 ).
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Volltext

Anordnung der teilweisen Auslagenerstattung (§ 34a Abs 3 BVerfGG) trotz Zurückweisung der Verfassungsbeschwerden - Beitrag zur Klärung einer grundsätzlichen Frage

[TENOR]

Die Bundesrepublik Deutschland hat den Beschwerdeführern ihre notwendigen Auslagen zu einem Drittel zu erstatten.

[GRUENDE]

Die Entscheidung beruht auf § 34a Abs. 3 BVerfGG. Die Verfassungsbeschwerden sind zwar zurückgewiesen worden, haben aber in

der Sache zur Klärung einer Frage von grundsätzlicher Bedeutung beigetragen (vgl. BVerfGE 36, 146 ; 109, 190 ). Die Frage nach der Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerden wird unter dem Gesichtspunkt der Rüge einer Verletzung der

dauerhaften Haushaltsautonomie des Deutschen Bundestages im Sinne der Beschwerdeführer beantwortet. Es entspricht der Billigkeit,

ihnen die durch das Verfassungsbeschwerdeverfahren entstandenen notwendigen Auslagen in Höhe von einem Drittel zu erstatten.