Insufficient substantiation of constitutional complaint and imposition of abuse fee on legal representatives
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court refused to admit the constitutional complaint for lack of sufficient substantiation and imposed a €250 abuse fee on the petitioners' legal representatives. The dispute concerned a complaint that failed to meet the minimum requirements for a reasoned legal argument despite the inclusion of attached documents, most of which were submitted after the statutory deadline had expired. The decisive legal basis was the inadmissibility of the petition under § 92 and § 23(1) sentence 2 of the Federal Constitutional Court Act (BVerfGG) due to insufficient substantiation, coupled with the imposition of the abuse fee pursuant to § 34(2) BVerfGG for filing a manifestly unsubstantiated petition that hindered the court’s tasks and delayed fundamental rights protection for other citizens.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 34 Abs. 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Insufficient substantiation of constitutional complaint and imposition of abuse fee on legal representatives: The dispute concerned a complaint that failed to meet the minimum requirements for a reasoned legal argument despite the inclusion of attached documents, most of which were submitted after the statutory deadline had expired. The decisive legal basis was the inadmissibility of the petition under § 92 and § 23(1) sentence 2 of the Federal Constitutional Court Act (BVerfGG) due to insufficient substantiation, coupled with the imposition of the abuse fee pursuant to § 34(2) BVerfGG for filing a manifestly unsubstantiated petition that hindered the court’s tasks and delayed fundamental rights protection for other citizens.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertProvision cited as the legal basis for imposing the abuse fee of 250 Euro on the legal representatives.
Volltext
Nichtannahme einer völlig unzureichend begründeten Verfassungsbeschwerde - Auferlegung einer Missbrauchsgebühr iHv 250 Euro zu Lasten der Bevollmächtigten
[TENOR]
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.
Den Bevollmächtigten wird eine Missbrauchsgebühr in Höhe von 250 € (in Worten: zweihundertfünfzig Euro) auferlegt.
[GRUENDE]
Die Verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung anzunehmen, weil sie mangels hinreichender Begründung unzulässig ist.
Das Beschwerdevorbringen genügt selbst unter Berücksichtigung sämtlicher Anlagen - die größtenteils erst nach Fristablauf
eingegangen sind - nicht einmal ansatzweise den Mindestanforderungen an eine Substantiierung (§§ 92, 23 Abs. 1 Satz 2 BVerfGG).
Die Auferlegung der Missbrauchsgebühr beruht auf § 34 Abs. 2 BVerfGG. Das Bundesverfassungsgericht muss es nicht hinnehmen,
an der Erfüllung seiner Aufgaben durch erkennbar substanzlose Verfassungsbeschwerden gehindert zu werden, wodurch anderen
Bürgern der ihnen zukommende Grundrechtsschutz nur verzögert gewährt werden kann (vgl. BVerfGK 6, 219; 10, 94 ). Den Bevollmächtigten
war zuzumuten, vor Einlegung der Verfassungsbeschwerde deren wesentliche Zulassungsvoraussetzungen nach den einschlägigen
Vorschriften zur Kenntnis zu nehmen (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 19. März 1998 - 2 BvR 291/98
-, NJW 1998, S. 2205). Hätten sie dies getan, hätten sie erkannt, dass die Verfassungsbeschwerde mangels hinreichender Substantiierung
(§ 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG) für jedermann ersichtlich unzulässig ist.
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.