Unsubstantiated constitutional complaint challenging administrative fine; admissibility under BVerfGG and abusive litigation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court (1st Senate, 1st Chamber) rejected a constitutional complaint as inadmissible and abusive, thereby leaving the lower court’s dismissal of the underlying administrative complaint in force against the complainant. The dispute concerned a levy of 300 euros for misuse, but the complainant’s challenge failed to substantiate any violation of fundamental rights, instead focusing on irrelevant cultural criticisms, such as the performance of specific classical music, and unfounded personal attacks on judges. The Court held the complaint unadmissible under §§ 23 Abs. 1 S. 2 and 92 BVerfGG due to a complete lack of substantive justification and deemed it abusive under § 34 Abs. 2 BVerfGG because it unnecessarily consumed judicial resources with senseless arguments, such as complaints about politicians' attire.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 93a Abs. 2 BVerfGG, § 23 Abs. 1 Satz 2 BVerfGG, § 34 Abs. 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG; Unsubstantiated constitutional complaint challenging administrative fine; admissibility under BVerfGG and abusive litigation: The dispute concerned a levy of 300 euros for misuse, but the complainant’s challenge failed to substantiate any violation of fundamental rights, instead focusing on irrelevant cultural criticisms, such as the performance of specific classical music, and unfounded personal attacks on judges. The Court held the complaint unadmissible under §§ 23 Abs. 1 S. 2 and 92 BVerfGG due to a complete lack of substantive justification and deemed it abusive under § 34 Abs. 2 BVerfGG because it unnecessarily consumed judicial resources with senseless arguments, such as complaints about politicians' attire.
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KI-generiertThe legal basis cited for the decision not to accept the constitutional complaint for hearing.
Cited in the dispositive as the procedural requirement for a substantive justification of the complaint, which the complainant failed to meet.
Cited in the dispositive as the specific provision regarding the requirements for the content of the complaint.
Cited in the dispositive to classify the complaint as abusive.
Volltext
Nichtannahmebeschluss: Im Hinblick auf das Substantiierungserfordernis (§§ 23 Abs 1 S 2, 92 BVerfGG) völlig unzureichend begründete Verfassungsbeschwerde - Auferlegung einer Missbrauchsgebühr iHv 300 Euro
[GRUENDE]
1. Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen, weil die Annahmevoraussetzungen des § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht vorliegen. Die Verfassungsbeschwerde ist unzulässig, weil die Beschwerdeführerin nicht einmal ansatzweise die Mindestanforderungen an eine substantiierte Begründung (§ 92, § 23 Abs. 1 Satz 2 BVerfGG) erfüllt. Mit dem angegriffenen Beschluss hat das Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen einen Beschluss des (damaligen) Oberverwaltungsgerichts Berlin vom 12. November 2004 verworfen.
Dass diese Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Grundrechte oder grundrechtsgleiche Rechte der Beschwerdeführerin verletzen könnte, ist ihrem Vorbringen in keiner Weise zu entnehmen. Sie beschränkt sich vielmehr im Wesentlichen auf eine Kritik an Kulturschaffenden und begehrt vom Bundesverfassungsgericht eine Grundsatzentscheidung zu der Frage, ob die Musik von Richard Wagner an bestimmten Tagen aufgeführt werden darf. Sie hat dem Bundesverfassungsgericht ferner mitgeteilt, dass "Richter Bärli" vom "Bundesbärengericht" zwei Tage über eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts geweint habe.
2. Die Verfassungsbeschwerde ist rechtsmissbräuchlich im Sinne von § 34 Abs. 2 BVerfGG. Das Bundesverfassungsgericht muss es nicht hinnehmen, dass seine Arbeitskapazität durch sinn- und substanzlose Verfassungsbeschwerden behindert wird und dass es dadurch den Bürgern den ihnen zukommenden Grundrechtsschutz nur verzögert gewähren kann (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 11. August 2010 - 2 BvR 1354/10 -, www.bverfg.de, Rn. 3). Trotz des zutreffenden Hinweises des Präsidialrats auf die völlig unzureichende Begründung der Verfassungsbeschwerde hat die Beschwerdeführerin auf einer Behandlung durch die Kammer bestanden und ihr völlig neben der angegriffenen Entscheidung liegendes Vorbringen vertieft, zuletzt etwa durch den Hinweis, dass es kein Zufall sein könne, dass in der Bundesversammlung am 30. Juni 2010 alle Politiker blaue Sachen getragen hätten.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.