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2 BvQ 63/24 ECLI:DE:BVerfG:2024:rk20241009.1bvq006324 KI-generiert

Inadmissibility of isolated interim relief for pension benefit clawback due to insufficient substantiation and pending main suit

Geschäftsnummer 2 BvQ 63/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Constitutional Court rejected the applicant's request for interim relief, finding the application inadmissible and leaving the underlying proceedings undisturbed. The dispute concerned the withholding and clawback of public pension benefits due to the crediting of other old-age provision benefits, where the applicant had not adequately presented the procedural history, submitted necessary documents, or clarified the disputed legal or factual issues, thereby failing to demonstrate a plausible constitutional violation for a subsequent formal complaint. The rejection was based on insufficient substantiation of the application and the lack of exhaustion of legal remedies required under § 90 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG, as a main-suit action was still pending before the administrative courts and no exception under § 90 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG applied; the decision is final and unappealable.

Legislator-Regeste

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Inadmissibility of isolated interim relief for pension benefit clawback due to insufficient substantiation and pending main suit: Es ist nicht ersichtlich, welchen Inhalt die hierzu ergangenen Bescheide und Gerichtsentscheidungen haben und welche tatsächlichen oder rechtlichen Fragen dabei in Streit stehen. Zudem fehlte es angesichts der derzeit anhängigen Klage in der Hauptsache an der nach § 90 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG erforderlichen Erschöpfung des Rechtswegs. Ein Ausnahmefall des § 90 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG ist nicht ersichtlich.

Schlagwörter

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Vorläufiger Rechtsschutz ausserordentliche Umstände Vorschriften über das Ruhegehalt Altersleistung Erschöpfung des Rechtswegs hängiges Verfahren
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Volltext

Unzulässiger isolierter Eilantrag bzgl der Auszahlung von Versorgungsbezügen - unzureichende Antragsbegründung

[TENOR]

Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird abgelehnt.

[GRUENDE]

Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ist unzulässig.

Er ist nicht in einer Weise begründet, dass das Bundesverfassungsgericht wenigstens summarisch beurteilen kann, ob eine noch zu erhebende Verfassungsbeschwerde nicht von vorneherein unzulässig oder unbegründet wäre (vgl. BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 9. Mai 2019 - 2 BvQ 46/19 -, juris, Rn. 2; Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 12. Juni 2024 - 2 BvQ 40/24 -, Rn. 1). Der Antragsteller hat den bisherigen Gang der Verfahren hinsichtlich der Anrechnung einer anderweitigen Altersversorgung und der Rückforderung überzahlter Versorgungsbezüge nicht in einer nachvollziehbaren Form aufbereitet und die zur Beurteilung notwendigen Unterlagen nicht vorgelegt.

Es ist nicht ersichtlich, welchen Inhalt die hierzu ergangenen Bescheide und Gerichtsentscheidungen haben und welche tatsächlichen oder rechtlichen Fragen dabei in Streit stehen. Zudem fehlte es angesichts der derzeit anhängigen Klage in der Hauptsache an der nach § 90 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG erforderlichen Erschöpfung des Rechtswegs. Ein Ausnahmefall des § 90 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG ist nicht ersichtlich.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.