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1 BvQ 39/24 ECLI:DE:BVerfG:2024:rk20240715.1bvq003924 KI-generiert

Interim relief application for constitutional review dismissed due to failure to identify a sovereign act or exhaust legal remedies

Geschäftsnummer 1 BvQ 39/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Constitutional Court rejected the applicant’s motion for interim relief, thereby denying the requested measure and allowing the status quo to remain. The applicant had filed an isolated request for a preliminary injunction without a main constitutional complaint to challenge a state authority’s act. The application failed because it lacked the required substantive justification; specifically, the applicant did not sufficiently identify a specific sovereign act subject to review under § 90 Abs. 1 BVerfGG, nor did they demonstrate compliance with the requirement to exhaust ordinary legal remedies under § 90 Abs. 2 BVerfGG. The Court held that the motion did not meet the procedural prerequisites for interim relief, as it did not substantiate that a main constitutional complaint would not be inadmissible or manifestly unfounded. The decision is final and unchallengeable.

Legislator-Regeste

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§ 90 Abs. 1 BVerfGG, § 90 Abs. 2 BVerfGG; Interim relief application for constitutional review dismissed due to failure to identify a sovereign act or exhaust legal remedies: Der Antragsteller hat nicht substantiiert dargelegt, dass ein Antrag in der Hauptsache weder unzulässig noch offensichtlich unbegründet wäre (vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 24. Februar 2022 - 1 BvQ 12/22 -, Rn. 3 m.w.N.). Weder bezeichnet er hinreichend genau einen Hoheitsakt (§ 90 Abs. 1 BVerfGG), der mit der Verfassungsbeschwerde angegriffenen werden könnte (vgl. BVerfGE 8, 141 ; 109, 279 ; BVerfGK 10, 365 ), noch verhält er sich zum grundsätzlichen Erfordernis (§ 90 Abs. 2 BVerfGG), den Rechtsweg zu erschöpfen (vgl. BVerfGE 112, 304 ).

Schlagwörter

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Vorläufiger Rechtsschutz verfassungsmässige Anforderung Hoheitsakt Vorentscheid Prozesshandlung Rüge verfassungsmässiger Rechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 8, 141
BVerfGE 8, 141 ; 109, 279 ; BVerfGK 10, 365 ), noch verhält er sich zum grundsätzlichen Erfordernis (§ 90 Abs.
BVerfGE 112, 304
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Volltext

Erfolgloser isolierter Eilantrag - unzureichende Antragsbegründung

[TENOR]

Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird abgelehnt.

[GRUENDE]

Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung hat keinen Erfolg, da er den an die Begründung eines solchen Antrags zu stellenden Anforderungen nicht genügt.

Der Antragsteller hat nicht substantiiert dargelegt, dass ein Antrag in der Hauptsache weder unzulässig noch offensichtlich unbegründet wäre (vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 24. Februar 2022 - 1 BvQ 12/22 -, Rn. 3 m.w.N.). Weder bezeichnet er hinreichend genau einen Hoheitsakt (§ 90 Abs. 1 BVerfGG), der mit der Verfassungsbeschwerde angegriffenen werden könnte (vgl. BVerfGE 8, 141 ; 109, 279 ; BVerfGK 10, 365 ), noch verhält er sich zum grundsätzlichen Erfordernis (§ 90 Abs. 2 BVerfGG), den Rechtsweg zu erschöpfen (vgl. BVerfGE 112, 304 ).

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.