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2 BvR 51/24 ECLI:DE:BVerfG:2024:rk20240625.2bvr005124 KI-generiert

Constitutional complaint fee valuation: Application of double statutory minimum for main proceedings and statutory minimum for interim relief

Geschäftsnummer 2 BvR 51/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court fixed the value of the subject matter for the purpose of attorney's fees at €10,000 for the main constitutional complaint proceedings and €5,000 for the separate proceedings concerning the application for interim relief. This decision addresses the procedural matter of determining the Gegenstandswert (value of the subject matter) in a constitutional complaint, specifically calculating the fee basis without deciding the merits of the underlying constitutional challenge. The Court relied on § 37 Abs. 2 Satz 2 in conjunction with § 14 Abs. 1 of the Lawyers' Remuneration Act (RVG), establishing that the main complaint value must be set at double the statutory minimum amount because the objective significance of the case and the scope or difficulty of the legal work did not present any special circumstances warranting a higher valuation, whereas the interim relief application value was set at the statutory minimum as it offered no grounds for an increased fee. The decision is final and not subject to appeal.

Legislator-Regeste

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Constitutional complaint fee valuation: Application of double statutory minimum for main proceedings and statutory minimum for interim relief: Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird für das Verfassungsbeschwerdeverfahren auf 10.000 Euro (in Worten: zehntausend Euro) und für das Verfahren betreffend den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung auf 5.000 Euro (in Worten: fünftausend Euro) festgesetzt.

Schlagwörter

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Anwaltskosten Schätzungsverfahren gesetzliche Voraussetzungen ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen prozessleitende Verfügungen Vorläufiger Rechtsschutz

Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 79, 365
BVerfGE 79, 365 ) weisen im vorliegenden Fall Besonderheiten auf, die Anlass zur Festsetzung eines höheren Werts geben.
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Volltext

Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren

[TENOR]

Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird für das Verfassungsbeschwerdeverfahren auf 10.000 Euro (in Worten: zehntausend Euro) und für das Verfahren betreffend den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung auf 5.000 Euro (in Worten: fünftausend Euro) festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 37 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1 RVG.

Danach war der Gegenstandswert für das Verfassungsbeschwerdeverfahren auf das Doppelte des gesetzlichen Mindestwerts festzusetzen. Weder die objektive Bedeutung der Sache noch Umfang und Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit (vgl. BVerfGE 79, 365 ) weisen im vorliegenden Fall Besonderheiten auf, die Anlass zur Festsetzung eines höheren Werts geben.

Der Gegenstandswert des Verfahrens betreffend den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ist dagegen in Höhe des gesetzlichen Mindestwerts festzusetzen. Die Angelegenheit gibt unter Zugrundelegung der genannten Maßstäbe keinen Anlass zur Festsetzung eines höheren Werts.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.