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2 BvR 63/22 ECLI:DE:BVerfG:2024:rk20240416.2bvr006322 KI-generiert

Recusal of constitutional court judges based on statutory admission procedure and panel assignment; non-acceptance of complaint without reasoning under § 93d BVerfGG

Geschäftsnummer 2 BvR 63/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Constitutional Court issued a non-acceptance decision, rejecting the applicant's constitutional complaint without further reasoning and dismissing the associated recusal motions as inadmissible. The applicant challenged the procedural conduct of the court's review phase and the composition of the deciding panel, seeking the recusal of the Vizepräsidentin, two active judges, and four former judges. The Court held that the recusal motions against the Vizepräsidentin and the two active judges were inadmissible because they were effectively attempts to challenge the statutory admission procedure and, respectively, directed against judges not assigned to the merits decision, while the motions against the former judges were moot due to their no longer holding office; consequently, the applicant did not prevail, and the court's refusal to accept the main constitutional complaint for decision remains final and unchallengeable under § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG.

Legislator-Regeste

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§ 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Recusal of constitutional court judges based on statutory admission procedure and panel assignment; non-acceptance of complaint without reasoning under § 93d BVerfGG: The applicant challenged the procedural conduct of the court's review phase and the composition of the deciding panel, seeking the recusal of the Vizepräsidentin, two active judges, and four former judges. The Court held that the recusal motions against the Vizepräsidentin and the two active judges were inadmissible because they were effectively attempts to challenge the statutory admission procedure and, respectively, directed against judges not assigned to the merits decision, while the motions against the former judges were moot due to their no longer holding office; consequently, the applicant did not prevail, and the court's refusal to accept the main constitutional complaint for decision remains final and unchallengeable under § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG.

Schlagwörter

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Ausstandsbegehren Verfahrensüberprüfung Legalzession ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen materielle Überprüfung Befangenheit des Richters

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 153, 72
BVerfGE 142, 1
Das Ablehnungsgesuch gegen den Richter Maidowski und die Richterin Wallrabenstein ist unzulässig, weil die abgelehnten Richter nicht zur Entscheidung in der Sache berufen sind (vgl. BVerfGE 142, 1 ).
BVerfGE 131, 239
Das Ablehnungsgesuch gegen den ehemaligen Richter Huber, die ehemalige Richterin Baer, den ehemaligen Richter Müller und die ehemalige Richterin Kessal-Wulf bedarf keiner Entscheidung, weil diese nicht mehr Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts sind (vgl. BVerfGE 131, 239 ).
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG

Cited in the reasoning and operative part to justify the omission of a detailed explanation for the non-acceptance of the constitutional complaint for decision.

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Volltext

Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde ohne weitere Begründung - Verwerfung offensichtlich unzulässiger Ablehnungsgesuche

[TENOR]

Das Ablehnungsgesuch gegen die Vizepräsidentin König, den Richter Maidowski und die Richterin Wallrabenstein wird als unzulässig verworfen

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

[GRUENDE]

Das Ablehnungsgesuch gegen die Vizepräsidentin König ist unzulässig, weil es in der Sache darauf hinausläuft, dass die Anwendung der gesetzlichen Vorschriften über das Annahmeverfahren nach §§ 93a ff. BVerfGG die Besorgnis der Befangenheit begründen soll; damit ist es gänzlich ungeeignet und die abgelehnte Vizepräsidentin auch nicht von der Entscheidung über das offensichtlich unzulässige Ablehnungsgesuch ausgeschlossen (vgl. BVerfGE 153, 72 ).

Das Ablehnungsgesuch gegen den Richter Maidowski und die Richterin Wallrabenstein ist unzulässig, weil die abgelehnten Richter nicht zur Entscheidung in der Sache berufen sind (vgl. BVerfGE 142, 1 ).

Das Ablehnungsgesuch gegen den ehemaligen Richter Huber, die ehemalige Richterin Baer, den ehemaligen Richter Müller und die ehemalige Richterin Kessal-Wulf bedarf keiner Entscheidung, weil diese nicht mehr Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts sind (vgl. BVerfGE 131, 239 ).

Von einer Begründung der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.