Permission for Remote Video-Verhandlung in Social Court Proceedings under § 110a SGG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court granted permission for the parties and their legal representatives to participate remotely in the upcoming oral hearing via videoconference, a decision that is final and unchallengeable. This procedural order addressed the logistical management of a social law dispute in the midst of the COVID-19 pandemic, specifically authorizing the defendant's request for remote attendance to ensure safety and continuity. The ruling was based on § 110a of the Social Court Act (SGG), which permits the court to allow parties to conduct procedural acts from a different location with simultaneous audio and video transmission; the court explicitly mandated the use of specific digital platforms, prohibited recording of the session, and noted that the decision was made without the participation of lay judges.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 110a Abs 1 SGG, § 110a Abs 3 Satz 1 SGG, § 12 Abs 1 Satz 2 SGG, § 110a Abs 3 Satz 2 SGG; Permission for Remote Video-Verhandlung in Social Court Proceedings under § 110a SGG: This procedural order addressed the logistical management of a social law dispute in the midst of the COVID-19 pandemic, specifically authorizing the defendant's request for remote attendance to ensure safety and continuity. The ruling was based on § 110a of the Social Court Act (SGG), which permits the court to allow parties to conduct procedural acts from a different location with simultaneous audio and video transmission; the court explicitly mandated the use of specific digital platforms, prohibited recording of the session, and noted that the decision was made without the participation of lay judges.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the basis for declaring the decision unchallengeable (unanfechtbar).
Volltext
Sozialgerichtliches Verfahren - Video-Verhandlung
[TENOR]
Den Beteiligten und ihren Bevollmächtigten wird gestattet, sich während der mündlichen Verhandlung am 11. März 2021 jeweils an einem anderen Ort als im Sitzungssaal des Bundessozialgerichts aufzuhalten und dort Verfahrenshandlungen vorzunehmen.
Beteiligte, die sich während der mündlichen Verhandlung an einem anderen Ort aufhalten und dort Verfahrenshandlungen vornehmen möchten, haben dies bis spätestens am 10. März 2021 um 15 Uhr dem Gericht anzuzeigen und dabei den Ort sowie eine E-Mail-Adresse zur Übermittlung der Einwahldaten zu benennen.
[GRUENDE]
Nach § 110a Abs 1 SGG kann das Gericht den Beteiligten, ihren Bevollmächtigten und Beiständen auf Antrag oder von Amts wegen gestatten, sich während einer mündlichen Verhandlung an einem anderen Ort aufzuhalten und dort Verfahrenshandlungen vorzunehmen (Satz 1); für diesen Fall wird die mündliche Verhandlung zeitgleich in Bild und Ton an diese Orte und in das Sitzungszimmer übertragen (Satz 2). Der Senat macht von dieser Befugnis Gebrauch, nachdem die Beklagte im Hinblick auf den derzeitigen Stand der COVID-19-Pandemie dies angeregt hat.
Das Gericht überträgt die mündliche Verhandlung in Bild und Ton an die rechtzeitig benannten anderen Orte und in das Sitzungszimmer mittels - L. R. P. V. und - C. W. M. S.
Die Einwahldaten (Meeting-Link) werden spätestens 15 Minuten vor Beginn des Termins an die angegebene E-Mail-Adresse übersandt.
Die Teilnahme der Beteiligten und Bevollmächtigten an dem anderen Ort setzt dort die Nutzung eines Internet-Browsers (bevorzugt C. oder F.) voraus.
Die Übertragung wird vom Gericht nicht aufgezeichnet (§ 110a Abs 3 Satz 1 SGG). Eine Aufzeichnung der Übertragung ist unzulässig.
Die Entscheidung ergeht ohne Mitwirkung der ehrenamtlichen Richter (§ 40 Satz 1 iVm § 33 Abs 1 Satz 2, § 12 Abs 1 Satz 2 SGG). Sie ist nach § 110a Abs 3 Satz 2 SGG unanfechtbar.