Inadmissibility of separate challenge to vexatious litigation cost order in final pension judgment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Social Court (BSG) dismissed the plaintiff’s application to overturn a decision on the assessment of vexatious litigation costs as inadmissible, leaving the lower court’s imposition of 500 euros in such costs in force. The plaintiff had sought to challenge the specific decision on costs from a final judgment of the Bavarian State Social Court, which had previously denied her claim for a reduced earning capacity pension and simultaneously imposed costs for bringing a manifestly frivolous action. The BSG held that the application was inadmissible because the statutory provision for reversing cost orders for vexatious litigation is only applicable if the claim is withdrawn during proceedings, and a cost decision contained in a final judgment is not separately appealable; consequently, the application could not be reinterpreted as a valid legal remedy, with the cost decision itself based on the corresponding application of the provisions regarding the costs of the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 192 Abs 1 SGG, § 169 SGG, § 192 Abs 3 Satz 2 SGG, § 193 Abs 1 SGG; Inadmissibility of separate challenge to vexatious litigation cost order in final pension judgment: Mit Schriftsatz vom 3.9.2010 - beim BSG eingegangen am 7.9.2010 - hat die Klägerin beantragt, die Entscheidung über die Auferlegung von Mutwillenskosten iS von § 192 Abs 1 SGG aufzuheben.
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KI-generiertVolltext
Nichtzulassungsbeschwerde - Aufhebung der Entscheidung über die Auferlegung von Mutwillenskosten
[TENOR]
Der Antrag der Klägerin, die Entscheidung über die Auferlegung von Mutwillenskosten im Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 21. Juli 2010 aufzuheben, wird als unzulässig verworfen.
Die Beteiligten haben einander keine Kosten zu erstatten.
[GRUENDE]
Mit Urteil vom 21.7.2010 hat das Bayerische LSG einen Anspruch der Klägerin auf Gewährung von Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit verneint und ihr gleichzeitig Mutwillenskosten in Höhe von 500 Euro auferlegt.
Mit Schriftsatz vom 3.9.2010 - beim BSG eingegangen am 7.9.2010 - hat die Klägerin beantragt, die Entscheidung über die Auferlegung von Mutwillenskosten iS von § 192 Abs 1 SGG aufzuheben.
Der Antrag ist unzulässig, sodass er entsprechend § 160a Abs 4 Satz 1 iVm § 169 SGG zu verwerfen ist.
§ 192 Abs 3 Satz 2 SGG, auf den die Klägerin ihren Antrag offensichtlich stützen will, ist ausweislich Satz 1 dieses Absatzes nur anwendbar, wenn die Klage zurückgenommen worden ist. Eine im Urteil getroffene Kostenentscheidung ist nicht gesondert anfechtbar (BSG SozR Nr 2 zu § 192), so dass auch eine Umdeutung des Antrags in einen zulässigen Rechtsbehelf ausscheidet.
Die Kostenentscheidung beruht auf einer entsprechenden Anwendung des § 193 Abs 1 SGG.