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II ZA 1/24 ECLI:DE:BGH:2025:300925BIIZA1.24.0 KI-generiert

Hearing complaint in legal aid proceedings; refusal of detailed reasoning under § 544(6) ZPO and right to be heard

Geschäftsnummer II ZA 1/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) 2nd Civil Senate dismissed the plaintiff’s hearing complaint (Anhörungsrüge) with costs, thereby upholding the prior order. The dispute arose in a legal aid (Prozesskostenhilfe) proceeding, where the plaintiff challenged a previous decision by the Senate, alleging a violation of the right to be heard under Article 103(1) of the Basic Law (GG) by repeating and elaborating on previously rejected arguments. The court found no such violation, holding that the Senate had already comprehensively examined the plaintiff’s objections in the legal aid proceedings and found them unavailing, and therefore dispensed with a detailed reasoning pursuant to § 544(6) sentence 2, second alternative, of the Code of Civil Procedure (ZPO).

Legislator-Regeste

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Art. 103 Abs. 1 GG; Hearing complaint in legal aid proceedings; refusal of detailed reasoning under § 544(6) ZPO and right to be heard: Ein Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG liegt nicht vor. Der Kläger wiederholt, ergänzt und erläutert seine im Prozesskostenhilfeverfahren vorgetragenen Rügen, die der Senat im Prozesskostenhilfeverfahren umfassend geprüft, aber für nicht durchgreifend erachtet hat. Von einer näheren Begründung wird entsprechend § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen (vgl. BGH, Beschluss vom 18. März 2025 - II ZR 39/24, juris Rn. 5; Beschluss vom 5. August 2025 - VIII ZA 7/24, juris Rn. 2).

Schlagwörter

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Anspruch auf rechtliches Gehör Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege ZPO-Bestimmung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Konkursverhandlung Ersatzstrafe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Anhörungsrüge des Klägers gegen den Beschluss vom 8. Juli 2025 wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

[GRUENDE]

Die Anhörungsrüge des Klägers, die im Prozesskostenhilfeverfahren ohne die Vertretung durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt werden kann (BGH, Beschluss vom 19. April 2023 - V ZA 22/22, juris Rn. 2; Beschluss vom 5. August 2025 - VIII ZA 7/24, juris Rn. 1), hat keinen Erfolg.

Ein Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG liegt nicht vor. Der Kläger wiederholt, ergänzt und erläutert seine im Prozesskostenhilfeverfahren vorgetragenen Rügen, die der Senat im Prozesskostenhilfeverfahren umfassend geprüft, aber für nicht durchgreifend erachtet hat. Von einer näheren Begründung wird entsprechend § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen (vgl. BGH, Beschluss vom 18. März 2025 - II ZR 39/24, juris Rn. 5; Beschluss vom 5. August 2025 - VIII ZA 7/24, juris Rn. 2).

Born Wöstmann B. Grüneberg

Sander von Selle