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2 StR 324/25 ECLI:DE:BGH:2025:260825B2STR324.25.3 KI-generiert

Clarification of guilt statement to reflect joint commission of attempted aggravated burglary and gang theft

Geschäftsnummer 2 StR 324/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The BGH 2nd Criminal Senate partially granted the defendant's revision, modifying the conviction to clarify that eight instances of attempted aggravated burglary and aggravated gang theft were committed in joint offenses, while rejecting the broader appeal and ordering the defendant to bear the costs of the legal remedy. The case involved a challenge to a district court judgment imposing a total custodial sentence of five years and eleven months and confiscation of approximately €107,000 in proceeds for multiple counts of aggravated burglary, gang theft, document forgery, and attempted theft with property damage. The decisive legal basis was the requirement for precise legal characterization of criminal attempts in the operative part of the judgment, necessitating the clarification that the attempted offenses occurred in "Tateinheit" (unitary offense/joint commission), while the sentencing and confiscation decisions were upheld as not containing any substantial legal error to the defendant's detriment under the standards of appellate criminal procedure.

Legislator-Regeste

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§ 473 Abs. 4 StPO; Clarification of guilt statement to reflect joint commission of attempted aggravated burglary and gang theft: The case involved a challenge to a district court judgment imposing a total custodial sentence of five years and eleven months and confiscation of approximately €107,000 in proceeds for multiple counts of aggravated burglary, gang theft, document forgery, and attempted theft with property damage. The decisive legal basis was the requirement for precise legal characterization of criminal attempts in the operative part of the judgment, necessitating the clarification that the attempted offenses occurred in "Tateinheit" (unitary offense/joint commission), while the sentencing and confiscation decisions were upheld as not containing any substantial legal error to the defendant's detriment under the standards of appellate criminal procedure.

Schlagwörter

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bandenmässiger Raub und Diebstahl Strafurteil Urkundenfälschung strafrechtliche Einziehung Revision eines Entscheids versuchter Diebstahl

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 473 Abs. 4 StPO

Provision cited in the dispositive to impose the costs of the legal remedy on the appellant due to the slight success of the revision.

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Volltext

1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Köln vom 15. Januar 2025, soweit es ihn betrifft, im Schuldspruch dahin geändert, dass der Angeklagte des schweren Wohnungseinbruchdiebstahls in Tateinheit mit schwerem Bandendiebstahl in sechs Fällen, des versuchten schweren Wohnungseinbruchdiebstahls in Tateinheit mit versuchtem schwerem Bandendiebstahl in acht Fällen, des schweren Bandendiebstahls in sieben Fällen, des versuchten schweren Bandendiebstahls in drei Fällen, der Urkundenfälschung sowie des versuchten Diebstahls in Tateinheit mit Sachbeschädigung schuldig ist.

2. Die weitergehende Revision wird verworfen.

3. Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

[GRUENDE]

Das Landgericht hat den Angeklagten wegen schweren Wohnungseinbruchdiebstahls in Tateinheit mit schwerem Bandendiebstahl in sechs Fällen, versuchten schweren Wohnungseinbruchdiebstahls in Tateinheit mit schwerem Bandendiebstahl in acht Fällen, schweren Bandendiebstahls in sieben Fällen, versuchten schweren Bandendiebstahls in drei Fällen, Urkundenfälschung sowie versuchten Diebstahls in Tateinheit mit Sachbeschädigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren und elf Monaten verurteilt. Zudem hat es gegen ihn als Gesamtschuldner die Einziehung des Wertes von Taterträgen in Höhe von 106.926,36 Euro angeordnet. Die auf die Rüge der Verletzung materiellen Rechts gestützte Revision des Angeklagten hat den aus der Beschlussformel ersichtlichen Teilerfolg; im Übrigen ist das Rechtsmittel unbegründet.

1. Der Schuldspruch ist in den Fällen II.3.c., II.5.b., e., f., g., j., l. und m. der Urteilsgründe, wovon die Strafkammer selbst zutreffend ausgegangen ist, dahin klarzustellen, dass der Angeklagte des versuchten schweren Wohnungseinbruchdiebstahls in Tateinheit mit versuchtem schwerem Bandendiebstahl in acht Fällen schuldig ist.

2. Der Strafausspruch und die Einziehungsentscheidung haben aus den Gründen der Zuschrift des Generalbundesanwalts keinen durchgreifenden Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben.

3. Der geringfügige Erfolg der Revision lässt es nicht unbillig erscheinen, den Angeklagten mit den gesamten Kosten seines Rechtsmittels zu belasten (§ 473 Abs. 4 StPO).

Menges Grube Schmidt

Zimmermann Herold