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I ZB 22/25 ECLI:DE:BGH:2025:300625BIZB22.25.0 KI-generiert

Objection to court fees in enforcement proceedings: scope limited to cost calculation errors, not substantive review of underlying judgment

Geschäftsnummer I ZB 22/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The debtor’s objection to the court fee assessment was dismissed, upholding the 66 € fee charged by the German Federal Court of Justice (BGH). The dispute concerned an objection against the billing of court costs arising from the BGH’s prior decision to reject the debtor’s appeal for review (Rechtsbeschwerde) as inadmissible in a civil enforcement matter. The court held that objections to cost assessments are limited to procedural errors in the calculation and cannot challenge the underlying merits or the constitutionality of the original judgment, confirming that the fee was correctly triggered under Item 2124 of the Court Costs Schedule (Anlage 1 zum GKG) due to the inadmissible appeal. The ruling relied on §§ 66(1), (6), and (8) of the Law on Court and Attorney Costs (GKG), which govern the admissibility of cost objections, the jurisdiction of the single judge for such determinations at the BGH level, and the exemption of the objection procedure from further court fees.

Legislator-Regeste

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Objection to court fees in enforcement proceedings: scope limited to cost calculation errors, not substantive review of underlying judgment: Die zulässige, insbesondere statthafte (§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG) Erinnerung des Schuldners, über die auch beim Bundesgerichtshof gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG der Einzelrichter entscheidet (vgl. BGH, Beschluss vom 20. Januar 2025 - I ZB 60/24, juris Rn. 2 mwN), hat keinen Erfolg.

Schlagwörter

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Auferlegung der Verfahrenskosten Verfahrensrügen Vollstreckungsverfahren Streitgegenstand materieller Fehler materielle Überprüfung
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Volltext

Die Erinnerung des Schuldners gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs vom 20. Mai 2025 - Kostenrechnung zum Kassenzeichen 780025118259 - wird zurückgewiesen.

[GRUENDE]

I. Der Senat hat die Rechtsbeschwerde des Schuldners durch Beschluss vom 29. April 2025 als unzulässig verworfen. Mit seiner Erinnerung vom 25. Mai 2025 beanstandet der Schuldner die Gerichtskostenrechnung vom 20. Mai 2025.

II. Die zulässige, insbesondere statthafte (§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG) Erinnerung des Schuldners, über die auch beim Bundesgerichtshof gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG der Einzelrichter entscheidet (vgl. BGH, Beschluss vom 20. Januar 2025 - I ZB 60/24, juris Rn. 2 mwN), hat keinen Erfolg.

1. Im Verfahren der Erinnerung gegen den Kostenansatz können nur Einwendungen erhoben werden, die sich gegen den Kostenansatz selbst richten, nicht dagegen solche, mit denen inhaltlich die Entscheidung angegriffen wird, aufgrund derer der Kostenansatz erfolgt. Das Erinnerungsverfahren dient nicht dazu, eine vorangegangene Entscheidung im Hauptsacheverfahren - auch nicht die Kostenentscheidung - auf ihre Recht- oder Verfassungsmäßigkeit zu überprüfen (BGH, Beschluss vom 20. Januar 2025 - I ZB 60/24, juris Rn. 3 mwN).

2. Der Kostenansatz vom 20. Mai 2025 trifft zu. Infolge der Verwerfung der Rechtsbeschwerde durch den Senatsbeschluss vom 29. April 2025 ist die Gebühr nach Nr. 2124 des Kostenverzeichnisses (Anlage 1 zum GKG) in Höhe von 66 € angefallen.

III. Das Verfahren ist gerichtsgebührenfrei (§ 66 Abs. 8 Satz 1 GKG).

Schwonke