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5 StR 664/24 ECLI:DE:BGH:2025:130825B5STR664.24.0 KI-generiert

Evidentiary value of medical reports and the requirement to consider decisive details under § 261 StPO

Geschäftsnummer 5 StR 664/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Justice (BGH) 5th Criminal Senate dismissed the appeals of two defendants as unfounded, upholding the judgment of the Berlin Regional Court dated May 13, 2024, and ordered each appellant to bear the costs of their legal remedy as well as the necessary expenses incurred by the joint plaintiff in the appeal proceedings. The case involved a criminal prosecution where the defendants challenged the trial court’s handling of documentary evidence, specifically arguing that a June 18, 2023, medical report contained a decisive detail regarding a knee injury that was improperly disregarded. The court rejected the procedural objection based on a violation of Section 261 StPO (Evaluation of Evidence), ruling that the medical report did not substantiate the defendants’ claim that the bone was clearly not visible, and noted that the trial court had already appropriately relativized the evidentiary weight of the document.

Legislator-Regeste

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§ 261 StPO; Evidentiary value of medical reports and the requirement to consider decisive details under § 261 StPO: Der auf eine Verletzung des § 261 StPO gestützten Rüge wegen Nichtberücksichtigung eines „entscheidenden Details“ aus dem Arztbrief vom 18. Juni 2023 bleibt schon deshalb der Erfolg versagt, weil sich entgegen dem Revisionsvorbringen aus dieser Urkunde, deren Beweiswert das Landgericht ohnehin relativiert hat, nicht ergibt, dass beim Knie „eindeutig … kein Knochen zu sehen gewesen sein“ könne.

Schlagwörter

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medizinische Beweismittel Beweisanforderungen Heilungskosten Strafverfolgung prozessleitende Verfügungen Werturteil

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin I vom 13. Mai 2024 werden als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat.

Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels und die dem Nebenkläger im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Zur Verfahrensrüge des Angeklagten K. I. bemerkt der Senat ergänzend:

Der auf eine Verletzung des § 261 StPO gestützten Rüge wegen Nichtberücksichtigung eines „entscheidenden Details“ aus dem Arztbrief vom 18. Juni 2023 bleibt schon deshalb der Erfolg versagt, weil sich entgegen dem Revisionsvorbringen aus dieser Urkunde, deren Beweiswert das Landgericht ohnehin relativiert hat, nicht ergibt, dass beim Knie „eindeutig … kein Knochen zu sehen gewesen sein“ könne.

Cirener Gericke Mosbacher

Resch Werner