Denial of legal aid for auxiliary plaintiff in criminal revision where defendant’s appeal is manifestly unfounded
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court denied the auxiliary plaintiff's application for legal aid to appoint a lawyer for the appellate proceedings. The dispute concerned a request for procedural cost assistance (*Prozesskostenhilfe*) in a criminal revision case, where only the defendant had filed an appeal that was deemed unfounded under statutory provisions. Relying on established case law, the 5th Criminal Senate of the Federal Court of Justice held that legal representation for the auxiliary plaintiff was not necessary because the defendant's appeal did not affect the auxiliary plaintiff's position, and the prerequisites for the ex officio appointment of legal aid counsel were also not met. The decisive legal basis was Section 397a, paragraphs 1 and 2, of the Code of Criminal Procedure (StPO), combined with Section 349, paragraph 2, StPO.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 397a Abs. 2 Satz 1 StPO, § 349 Abs. 2 StPO, § 397a Abs. 1 StPO; Denial of legal aid for auxiliary plaintiff in criminal revision where defendant’s appeal is manifestly unfounded: Der Antrag war abzulehnen, da die Voraussetzungen der Gewährung von Prozesskostenhilfe für die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts im Revisionsverfahren gemäß § 397a Abs. 2 Satz 1 StPO nicht vorliegen. Im Hinblick auf die allein vom Angeklagten eingelegte und nach § 349 Abs. 2 StPO unbegründete Revision ist eine anwaltliche Vertretung des Nebenklägers nicht erforderlich (st. Rspr.; BGH, Beschlüsse vom 5. September 2017 ‒ 5 StR 271/17; vom 23. Juni 2021 – 4 StR 157/21; vom 27. Februar 2024 – 2 StR 37/24 jeweils mwN).
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KI-generiertVolltext
Der Antrag des Nebenklägers vom 26. April 2025, ihm für die Hinzuziehung von Rechtsanwältin F. Prozesskostenhilfe für das Revisionsverfahren zu bewilligen, wird abgelehnt.
[GRUENDE]
Der Antrag war abzulehnen, da die Voraussetzungen der Gewährung von Prozesskostenhilfe für die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts im Revisionsverfahren gemäß § 397a Abs. 2 Satz 1 StPO nicht vorliegen. Im Hinblick auf die allein vom Angeklagten eingelegte und nach § 349 Abs. 2 StPO unbegründete Revision ist eine anwaltliche Vertretung des Nebenklägers nicht erforderlich (st. Rspr.; BGH, Beschlüsse vom 5. September 2017 ‒ 5 StR 271/17; vom 23. Juni 2021 – 4 StR 157/21; vom 27. Februar 2024 – 2 StR 37/24 jeweils mwN).
Da auch die Voraussetzungen des § 397a Abs. 1 StPO nicht gegeben sind, kam die – insoweit vorrangige – Bestellung eines anwaltlichen Beistandes gleichfalls nicht in Betracht.
Cirener