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2 StR 314/25 ECLI:DE:BGH:2025:290725B2STR314.25.0 KI-generiert

Drug trafficking sentencing: exclusion of double valuation of drug distribution under the prohibition in § 46(3) StGB

Geschäftsnummer 2 StR 314/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the defendant's appeal as unfounded, leaving the Landgericht Kassel's judgment in force and ordering the defendant to bear the costs of the legal remedy. The dispute concerned the sentencing phase of a criminal trial for drug offenses, where the lower court had imposed a sentence considering that all seized narcotics had entered the market. Although the BGH acknowledged that the lower court violated the prohibition against double evaluation under § 46 Abs. 3 StGB by using the distribution of the drugs as an aggravating factor after already counting it in the determination of the statutory sentencing range, the appellate court held that this legal error did not affect the final sentence due to the presence of other significant aggravating circumstances. The decisive legal basis is the double-counting prohibition in German criminal law, which restricts the use of facts already considered in the application of the statutory sentencing range from further aggravation in individual sentencing, unless other factors independently justify the severity of the penalty.

Legislator-Regeste

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Drug trafficking sentencing: exclusion of double valuation of drug distribution under the prohibition in § 46(3) StGB: Der Strafausspruch hält rechtlicher Nachprüfung stand. Soweit das Landgericht bei der Strafrahmenwahl zulasten des Angeklagten darauf abgestellt hat, dass „[s]ämtliche Betäubungsmittel […] in den Verkehr gelangt“ sind, liegt darin zwar ein Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot des § 46 Abs. 3 StGB (st. Rspr.; vgl. BGH, Beschlüsse vom 23. Februar 2022 – 2 StR 444/21, NStZ-RR 2022, 185, und vom 7. Mai 2025 – 2 StR 386/24, Rn. 4). Der Senat schließt jedoch angesichts der gewichtigen weiteren Strafschärfungsgründe aus, dass der Strafausspruch auf dem Rechtsfehler beruht.

Schlagwörter

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Strafzumessung wegen Drogenhandels übrige Straftaten Doppelverwertungsverbot gesetzliches Verbot Betäubungsmittelgesetz Novenausschluss

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Kassel vom 20. Dezember 2024 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Der Strafausspruch hält rechtlicher Nachprüfung stand. Soweit das Landgericht bei der Strafrahmenwahl zulasten des Angeklagten darauf abgestellt hat, dass „[s]ämtliche Betäubungsmittel […] in den Verkehr gelangt“ sind, liegt darin zwar ein Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot des § 46 Abs. 3 StGB (st. Rspr.; vgl. BGH, Beschlüsse vom 23. Februar 2022 – 2 StR 444/21, NStZ-RR 2022, 185, und vom 7. Mai 2025 – 2 StR 386/24, Rn. 4). Der Senat schließt jedoch angesichts der gewichtigen weiteren Strafschärfungsgründe aus, dass der Strafausspruch auf dem Rechtsfehler beruht.

Menges

Zeng

Grube

Schmidt

Zimmermann